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Beitrag in ARD-Satiresendung „Extra 3“

Lübbecker ZOB ist „Irrsinn der Woche“

Lübbecke

Der Streit um den neuen Lübbecker Busbahnhof ist satiretauglich. Das dachten zumindest die Macher der ARD-Sendung „Extra 3“ und erhoben den mit Steuergeld geförderten Neubau zum „Irrsinn der Woche“ – zu sehen Donnerstagabend im Fernsehen oder weiterhin in der ARD-Mediathek.

Viel Fantasie beweisen die Macher von „Extra 3“ und setzen schon mal ein Einkaufszentrum auf die Baustelle – den real geplanten Formen entspricht dieser Würfel allerdings nicht. Foto: Friederike Niemeyer

Offenbar noch zu Zeiten der Bauarbeiten hat sich vor Ort am Niederwall ein Drehteam bei Kritikern des Projektes informiert und den Fall dargestellt. Natürlich satirisch zugespitzt. 2012 mit 400.000 Euro aus Landesmitteln gebaut, muss der ZOB schon wieder weichen. Für 145 Parkplätze für das neue Einkaufszentrum.

Etwas, das ideal ist, werde zerstört, klagen zwei Mitglieder des Sehbehindertenvereins über die verschlechterten Umsteigebedingungen, nur 30 Meter entfernt, wie der Sprecher süffisant anmerkt. Und Uwe Hartmeier vom VCD (im Beitrag mit Thomas Dibbert verwechselt) kritisiert, dass nun die schlechtere ZOB-Version mit noch mehr Steuergeld (1,1 Millionen Euro) bezuschusst werde. Die Stadt Lübbecke belässt es bei einem schriftlichen Statement.

Fazit des Satirebeitrags: „Gutes abreißen und nicht ganz so Gutes neu bauen – so geht Verkehrswende in Lübbecke.“

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