Anwohner dürfen ihre Autos weiterhin kostenfrei abstellen

Luisenstraße: Parken kostet bald Geld

Höxter

In der Luisenstraße in Höxter soll das Parken künftig Geld kosten. Ausgenommen von dieser Regelung sind Anwohner. Auf diesen Kompromiss hat sich am Donnerstag der Höxteraner Ortsausschuss verständigt.

Von Marius Thöne

Der ehemalige Schwimmbadparkplatz an der Luisenstraße wird Gartenschauspielplatz. Anwohner befürchten dadurch eine Verschärfung der Parksituation. Foto: Marius Thöne

Anwohner hatten in einem Antrag gefordert, Parken dort nur noch für Bewohner zuzulassen. „Damit hatte die Kreispolizeibehörde aber ein Problem“, berichtete Ortsausschussvorsitzender Ralf Dohmann am Freitag. Nach seinen Angaben befürchteten die Antragsteller ein noch größeres Parkproblem, wenn der ehemalige Hallenbadparkplatz für die Landesgartenschau wegfällt. Auf ihm soll ein Spielplatz entstehen, der dann auch dauerhaft in die Wallanlagen integriert wird. Bereits heute ist der Bereich häufig zugeparkt, weil Pendler, die in Höxter arbeiten, hier ihre Fahrzeuge abstellen.

Gebühren so hoch wie am Berliner Platz

Die Gebühren an der Luisenstraße sollen nach dem Willen des Ortsausschusses genauso hoch sein wie am Berliner Platz. Dort kostet das Parken laut städtischer Satzung einen Euro pro Stunde. Außerdem können Halbtagesausweise (fünf Stunden) für vier und Tageskarten (zehn Stunden) für sechs Euro gelöst werden. Eine Wochenparkkarte kostet 15, eine Monatskarte 30 Euro. Betroffen von der neuen Regelung ist der Bereich von der Einmündung Brenkhäuser Straße bis zur neuen Rettungswache.

Im weiteren Verlauf zur Westerbachstraße (Am Roten Turm, Petriwall) sollen die Parkplätze nicht bewirtschaftet werden und damit kostenlos bleiben. „Das ist vor allem für die Pendler wichtig“, fasst Dohmann zusammen.

Startseite