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Gemeinde Altenbeken investiert 7500 Euro in Sanierungsmaßnahme

Markuskreuz in Buke restauriert

Altenbeken

An der Dorfstraße in Buke – an der Einmündung zur Feldflur – steht seit beinahe 100 Jahren unter einer mächtigen Buche das Markuskreuz. Das denkmalgeschützte gusseiserne Kreuz wurde im vergangenen Jahr von Diplom-Restauratorin Dorothee Brück restauriert und konserviert.

Das Markuskreuz in Buke: Nach umfangreicher Restaurierung und Konservierung kommen die Feinheiten des Eisengusses wieder voll zur Geltung. Foto: Marion Wessel

Während der Natursteinsockel fachmännisch von der Paderborner Bildhauerei Diwo saniert wurde, untersuchte Dorothee Brück zunächst die historische Beschichtung auf dem Markuskreuz, um die ursprüngliche Farbigkeit zu ermitteln. „So diente vermutlich Leinöl als anfängliche Konservierung. Das Lendentuch, die Kreuzblüten und der Lorbeerkranz waren sehr wahrscheinlich auf einer ockergelben Grundierung blattvergoldet worden“, teilte jetzt Marion Wessel von der Gemeinde Altenbeken mit.

Vor Ort erfolgte zunächst die substanzschonende Entfernung der Altanstriche. Für die weitere Bearbeitung wurde die Christusfigur vom Kreuz getrennt. Nach dem Auftrag einer mehrschichtigen Konservierung erfolgten die neuen Anstriche, wobei die vorhandenen feinen Vertiefungen gründlich ausgestrichen wurden, damit alle Details sichtbar blieben. Dann wurde die Christusfigur wieder am Kreuz montiert. Rund 7500 Euro hat die Gemeinde Altenbeken nach eigenen Angaben für die Gesamtmaßnahme aufgewendet.

Aber das Markuskreuz ist nicht das einzige, das restauriert wurde. Auch das nur wenige Meter entfernte Kreuz Tofall wurde aufwändig restauriert. Diese Arbeiten seien allerdings noch nicht abgeschlossen, hier werde die fehlende Hälfte der Dornenkrone rekonstruiert und ersetzt, heißt es von Seiten der Gemeinde.

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