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Meerschweinchen-Duo wurde in Eilshausen ausgesetzt – Verein Tiere in Not OWL beklagt „Egoismus und Empathielosigkeit“

Max und Moritz hätten erfrieren können

Hiddenhausen

Max und Moritz haben einen Schutzengel gehabt. Eine Spaziergängerin, die mit ihrem Hund unterwegs war, fand die beiden kleinen Meerschweinchen am 6. Januar vor Kälte zitternd und eng aneinander gekuschelt direkt neben dem Parkstreifen an der Eilshauser Kirche. Die Frau rief umgehend den Hiddenhauser Verein Tiere in Not OWL an. Gisela Meyerdrees und Heike Rose machten sich sofort auf den Weg, um Max und Moritz abzuholen.

Von Sonja Töbing

So wurden Max und Moritz an der Eilshauser Kirche gefunden: Der Raureif auf den Gräsern zeigt, wie kalt es draußen war. Auch wenn sie sich eng aneinander gekuschelt haben, lange hätten die Meerschweinchen so nicht überlebt. Foto: privat

„Die Beiden waren noch nicht ausgekühlt, also können sie höchstens zwei bis drei Stunden der Kälte ausgesetzt gewesen sein. Da sie kein Winterfell haben, hätten sie die Nacht aber wohl nicht überlebt“, berichtet die Vorsitzende des Vereins, Christine Engelhardt. Einen anonymen Hinweis auf den möglichen Täter gebe es, jedoch sei dieser zu vage als dass diesem nachgegangen werden könne.

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