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DRK-Ortsverein Salzkotten kehrt nach pandemiebedingten Einschränkungen zu Normalität zurück

Mehr Blutspenden trotz Corona

Salzkotten

Coronabedingt erst nach rund zwei Jahren konnte jetzt der DRK Ortsverein Salzkotten wieder zu einer Mitgliederversammlung einladen.

Bilden den Vorstand des DRK Salzkotten: Vorsitzender Dieter Jagiella, Stellvertreter Dr. Wilhelm Tappert, sowie die neu gewählten Vorstandsmitglieder DRK-Arzt Oliver Schulte, stellvertretender RK-Leiter Andre Monard, RK-Leiter Andre Kortmann, RK-Leiterin Jasmin Nolte, deren Stellvertreter Benjamin Hänsch und Antja Winko sowie Petra Schmidt-Broccucci.

„Ihr alle seid das DRK. Ihr habt gemeinsam trotz der coronabedingten Einschränkungen einiges bewegt und könnt stolz sein auf euer Engagement für eine gute Sache“, richtete Vorsitzender Dieter Jagiella seine Worte an die Mitglieder. Damit leitete er die Ehrung von 27 Helferinnen und Helfer ein. An der Spitze waren dies Marita Gausemeier, Marlies Jäger, Irmgard Romeike, Elisabeth Hegener und Claus Dietz, die bereits seit 30 Jahren den Ortsverein ehrenamtlich unterstützen. Dazu gratulierte auch Irmgard Janzen von der Rotkreuzleitung des Kreises.

Dann folgten die Berichte der Arbeitsgruppen. Trotz der Einschränkungen durch die Pandemie und die umfangreichen räumlichen Veränderungen beim Ablauf gab es im vergangenen Jahr etwas mehr Blutspenden als im Vorjahr. Und das sogar, obwohl nur 17 statt bisher 21 Termine angeboten wurden. 2500 ehrenamtliche Stunden wurden dabei von den Helfern geleistet.

Ebenso erfolgreich war der Arbeitskreis Altkleidersammlung unter der Leitung von Hubert Berger. Unter strengen Hygieneauflagen gelang es den zwölf Aktiven, regelmäßig wöchentlich die 19 Container in der Kernstadt und den Ortsteilen zu leeren. Rund 100 Tonnen kamen zusammen. Die Sanitätsbereitschaft, die auch für den Katastrophenschutz wichtig ist, zeigte viele Einsätze auf, angefangen bei der dreiwöchigen Versorgung der unter Quarantäne sehenden Mitarbeiter von Tönnies bis hin zu Einsätzen bei der jüngsten Hochwasserkatastrophe. Auch alle weiteren Arbeitsfelder seien inzwischen wieder aktiv, informierte Jagiella die Mitglieder.

Bei den Vorstandswahlen gab es zahlreiche Änderungen. Allen voran gab Rotkreuzleiterin Petra Schmidt-Broccucci nach 21 Jahren ihr Amt ab. Sie fungiert aber weiterhin als Schatzmeisterin sowie als Leiterin des Arbeitskreises Blutspende. Während der Vorsitzende, der sie oft als unverzichtbare „Mutter der Kompanie“ bezeichnete, ihre vielen Verdienste lobend hervorhob, gab es langen Beifall für Petra Schmidt-Broccucci.

Auch Rotkreuzleiter Matthias Gösken und dessen Ehefrau Stefanie als Stellvertreterin traten von ihren Ämtern zurück. Auch ihnen dankte Jagiella für die geleistete Arbeit.

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