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Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Montag, 11. Oktober: 33 Neuinfektionen

Mehr Infizierte, weniger in Quarantäne

Paderborn

Die Inzidenz im Kreis Paderborn bewegt sich weiterhin bei knapp über 30, in Büren liegt sie am Montag bei 0. Die Zahl der Erkrankten ist gestiegen, in Quarantäne sind dagegen weniger Personen.

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Ein Schnelltest (Symbolbild). Foto: Oliver Schwabe

Für den Zeitraum von Freitag bis Montag (jeweils 11 Uhr) hat die Paderborner Kreisverwaltung am Montagnachmittag 33 Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben. Vor einer Woche waren es 13. Da den Angaben zufolge 22 weitere Erkrankte als genesen gelten, sind derzeit 268 Menschen offiziell mit Sars-CoV-2 infiziert. Am Freitag waren es 257.

Die aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn 116, Delbrück 46, Salzkotten 36, Hövelhof 18, Bad Wünnenberg 17, Bad Lippspringe 15, Borchen 7, Lichtenau 7, Altenbeken 4, Büren 2.

Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, ist gegenüber Freitag deutlich gesunken – von 1194 auf 1019.

27 Corona-Patienten werden im Kreis Paderborn derzeit im Krankenhaus behandelt, 9 von ihnen intensivmedizinisch. Am Freitag waren es 9 von 28.

11. Oktober 2021: Das Corona-Geschehen im Kreis Paderborn im Überblick. Foto: Kreis Paderborn

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW und das Robert-Koch-Institut haben am Montagmorgen für den Kreis Paderborn eine Wocheninzidenz von 33,4 ausgewiesen (Datenstand: 0 Uhr), was 103 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen entspricht. Am Montag vor einer Woche lag der Wert bei 36,3 und vor einem Monat bei 94,1. Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am 11. Oktober bei 52,2 und in Deutschland bei 61,7. Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 71,8 – Hochsauerlandkreis 34 – Höxter 42,9 – Lippe 115,9 – Soest 42,9.

Der Kreis Paderborn veröffentlicht auf seiner Website (hier geht es direkt zum Dashboard) für die Städte und Gemeinden „kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen“ (Stand: 11. Oktober, 11 Uhr): Altenbeken 22 – Bad Lippspringe 18,3 – Bad Wünnenberg 49,2 – Borchen 37,1 – Büren 0 – Delbrück 71,8 – Hövelhof 37 – Lichtenau 37,9 – Paderborn 31,6 – Salzkotten 64.

Blick auf die Altersverteilung

Nach Angaben des LZG sieht die Inzidenz im Kreis Paderborn wie folgt bei den verschiedenen Altersgruppen aus (Datenstand: 11.10., 0 Uhr).

0 bis 4 Jahre: 12,8

5 bis 9 Jahre: 46,7

10 bis 14 Jahre: 40,8

15 bis 19 Jahre: 37,1

20 bis 24 Jahre: 42,9

25 bis 29 Jahre: 27,8

30 bis 34 Jahre: 37

35 bis 39 Jahre: 35,5

40 bis 44 Jahre: 60,2

45 bis 49 Jahre: 76,1

50 bis 54 Jahre: 26,1

55 bis 59 Jahre: 29,1

60 bis 64 Jahre: 14,1

65 bis 69 Jahre: 17,4

70 bis 74 Jahre: 15,9

75 bis 79 Jahre: 0

80 bis 84 Jahre: 28,7

85 bis 89 Jahre: 58,7

über 90 Jahre: 0

Hintergrund

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung, und hier das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona, aktuelle Fassung der Coronaschutzverordnung als PDF (gültig bis 29. Oktober).

Wie berichtet, werden bei der Bewertung der Corona-Lage in Nordrhein-Westfalen seit dem 11. September auch die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt (www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage). Konkrete Grenzwerte für die neuen Indikatoren legte die Schutzverordnung nicht mehr fest. Zu den wichtigsten Neuregelungen, die ab Oktober gelten, informiert das NRW-Gesundheitsministerium hier.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.“

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