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In der Gemeinde Borchen werden zunehmend Flächen für Flora und Fauna zur Verfügung gestellt

Mehr Raum für bedrohte Arten

Nordborchen

Immer mehr Gemeinden entdecken das Thema Naturschutz für sich. Flächen für Insekten und vor allem für bedrohte Arten sowohl in Flora und Fauna zur Verfügung zu stellen, gehört mittlerweile zum Nachhaltigkeitskonzept einer jeden Gemeinde.

Von Per Lütje

Dies ist kein urzeitlicher Dinosaurier, sondern eine Zauneidechse, die auf der Liste der bedrohten Tierarten steht. Foto: Alexa Körner

Auch In Nordborchen laufen derzeit Arbeiten, um dem Artenschutz mehr Raum zu geben. Aktuell wird ein etwa 8000 Quadratmeter großes Gelände der Gemeinde Borchen in Nordborchen kurz hinter der Almebrücke im Bereich Ranzenberg gerodet, um dort eine Freifläche für Tiere und Pflanzen zu schaffen. Ortsvorsteher Gerald Klocke (SPD): „Damit wird dort Offenland gestaltet, in dem sich unter anderem bedrohte Tier- und Pflanzenarten ansiedeln können.“ So sind bereits auf der Fläche, auf der in früheren Zeiten Steine abgebrochen wurden für den Eisenbahn- und Hausbau mehrere Tiere angetroffen worden, die auf der Liste der gefährdeten Arten stehen, darunter die Zauneidechse und die Geburtshelferkröte.

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