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Renaturierung des Spenger Besebachs hat begonnen – 1700 Kubikmeter Rückstauvolumen

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Spenge

Das Tal des Besebachs zwischen Martinsweg und Lange Straße ist kaum wiederzuerkennen. Die Mitarbeiter der Firma Böwingloh & Helfbernd haben seit Mitte voriger Woche ganze Arbeit geleistet. Der Bach hat ein breiteres Bett bekommen, indem er sich nun zwischen Wurzeln und Erdhügeln hindurchschlängelt.

Von Ruth Matthes

Der Besebach hat ein breiteres Bett erhalten und schlängelt sich nun zwischen Erdhügeln und Wurzeln dahin. Links entsteht ein Regenrückhaltebecken. Foto: Ruth Matthes

„Im Zuge der Renaturierungsmaßnahme haben wir zunächst den Bereich gerodet und einen Teil des nährstoffreichen Bodens abgetragen“, erklärt Polier Daniel Warkentin. Auf magerem Boden könne sich später mehr pflanzliche Vielfalt entwickeln. „Durch die Verlegung des Mischwasserkanals und die Beseitigung des Walles, der zwischen Bach und Kanal bestand, haben wir Platz gewonnen und konnten das Bett des Besebachs soweit verbreitern, dass wir nun insgesamt auf 1700 Kubikmeter Rückstauvolumen für Regenwasser kommen“, erläutert Warkentin. „Damit wird auch der Spenger Mühlenbach bei Starkregen entlastet“, ergänzt Umweltamtsleiterin Doris Bartelheimer.

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