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Klimabündnis Bielefeld fordert mehr Transparenz der städtischen Verwaltung

Menschenkette fürs Klima

Bielefeld

Vor zwei Jahren rief der Stadtrat den Klimanotstand aus. Weil sich dieser Beschlusses in diesem Sommer jährt, hat das Klimabündnis Bielefeld am Freitag zu einer Menschenkette rund ums Rathaus aufgerufen und die Vorlage eines Zwischenberichtes, mehr Bürgerbeteiligung und die Überprüfung der bereits gesteckten Klimaziele gefordert.

Von Philipp Körtgen

Etwa 200 Menschen folgten am Freitagnachmittag dem Aufruf des Klimabündnisses Bielefeld zur Bildung einer Menschenkette vor dem Rathaus. Die Trommel-Gruppe „Samba rua viva“ gab musikalisch den Takt vor. Foto: Bernhard Pierel

„Es ist nicht so, dass die Stadt nichts machen würde“, sagt Thomas von Sehlen vom Klimabündnis. „Wir wünschen uns aber, dass die Stadtgesellschaft mehr einbezogen wird, die Ziele klarer formuliert werden und die Erreichung der Ziele damit besser überprüft werden kann.“ Im Juni 2019 hatte der Stadtrat die Ausrufung des Klimanotstands beschlossen und damit dem Klimaschutz höchste Priorität im städtischen Handeln zuerkannt. Im Hauptausschuss waren die Vorgaben wenig später noch einmal konkretisiert und für das Jahr 2020 die Veröffentlichung eines Zwischenberichtes angekündigt worden.

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