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„Die Partei“ stößt mit ihrem Sterbehilfe-Plakat an der Mathilden-Residenz in Enger auf Kritik

Menschenverachtend oder legitime Minister-Kritik?

Enger

Was darf Satire und wann ist der Bogen überspannt? Darüber kann man trefflich streiten. Einen aktuellen Anlass dafür gibt „Die Partei“: Sie hat ausgerechnet vor der Mathilden-Residenz in Enger ihr Wahlplakat mit dem Titel „Sterbehilfe legalisieren!" und der kleingedruckten Ergänzung „Pflege entlasten“ aufgehängt.

Von Ruth Matthes

Dieses Wahlplakat, das „Die Partei“ an der Mathilden-Residenz aufgehängt hat, erregt die Gemüter. Foto: Ruth Matthes

Auf den ersten Blick sieht man nur das lächelnde Gesicht von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Seit wann ist der für die Legalisierung von Sterbehilfe, fragt sich der Betrachter? Doch dann wandert das Auge zum Schriftzug „Die Partei“. Wird hier – wenn auch satirisch – ein Zusammenhang zwischen der Überlastung in der Pflege und der Sterbehilfe, quasi als Ent-Lastung, nahegelegt?

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