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18 Grundschulen werden in Bielefeld ausgestattet

Millionen für stationäre Luftfilter

Bielefeld

18 von 47 Bielefelder Grundschulen sollen mit stationären Luftfiltern, so genannten raumlufttechnischen Anlagen, ausgestattet werden. Das hat Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD) am Mittwoch angekündigt. Gleichzeitig rief er die jüngeren Leute auf, Impfangebote zu nutzen. Clausen verwies darauf, dass die Sieben-Tage-Inzidenz bei den 20- bis 24-Jährigen inzwischen bei 77,2 liegt. Zum Vergleich: Stadtweit lag die Inzidenz zuletzt bei 26,6.

Von Michael Schläger

Mehr als zehn Millionen Euro kostet es, 18 Grundschulen in Bielefeld mit Luftfilteranlagen auszustatten. Foto: Arne Dedert/dpa

Die Ausstattung mit Luftfiltern in 18 Grundschulen wird nach ersten Berechnungen mehr als zehn Millionen Euro kosten. Insgesamt 573 Räume sollen entsprechende Geräte erhalten. Pro Raum fallen Kosten von 15.000 bis 18.000 Euro an. 80 Prozent der Kosten werden bezuschusst. Clausen geht fest davon aus, dass entsprechende Förderanträge für ein Programm des Bundes und des Landes NRW in den kommenden zwei Wochen bewilligt werden. Bis zum Herbst könnten die Arbeiten in den ersten Schulen beginnen. Dabei soll es danach gehen, an welchen Schulen es in welchem Umfang bereits Corona-Ausbrüche gegeben hat. Der städtische Immobilienservicebetrieb (ISB) hat die baulichen Voraussetzungen an den Standorten geprüft. Innerhalb eines Jahres müssen die Arbeiten erledigt sein. So sind die Förderbestimmungen.

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