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Besuch von Ursula Heinen-Esser

Ministerin sagt Bad Lippspringe Unterstützung zu

Bad Lippspringe

Die nachhaltige und umweltfreundliche Weiterentwicklung der Gartenschau und des Heilwaldes stand im Blickpunkt eines Besuchs der nordrhein-westfälischen Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Ursula Heinen-Esser, in Bad Lippspringe. Die Politikerin sicherte der Kurstadt zu, sie bei den Bemühungen zur Erhaltung und zum Ausbau der Infrastruktur zu unterstützen.

Beim Eintrag in das Goldene Buch der Stadt: Stadtmarketing-Leiterin Asli Noyan, Bürgermeister Ulrich Lange, Gartenschau-Geschäftsführerin Rehana Rühmann, Bauamtsleiterin Tanja Berghahn-Macken (stehend von links) und die nordrhein-westfälische Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Ursula Heinen-Esser (sitzend). Foto: Stadt Bad Lippspringe

Mit nahezu 600.000 Besuchern avancierte die Landesgartenschau im Jahr 2017 zum Erfolgsschlager. In der Nachfolge etablierte die Stadt auf dem Gelände des früheren Kaiser-Karls-Parks und des angrenzenden Waldparks die Gartenschau Bad Lippspringe, die im vergangenen Jahr mit 200.000 Besuchern und mehr als 8000 verkauften Dauerkarten neue Rekordwerte verzeichnete. Auch deshalb möchte die Stadt die zehnjährige Bindungsfrist zur Einzäunung des Geländes verlängern, um die Gartenschau gezielt weiterzuentwickeln und vor Vandalismus zu schützen.

Nach umfangreichen Überlegungen zur besseren Nutzung der heilklimatischen Potenziale startete die Stadt vor zwei Jahren das Projekt Heilwald. Auf dem Gelände der Gartenschau haben die Verantwortlichen mittlerweile erste Anwendungen, beispielsweise einen Barfußpfad und einen weltweit einzigartigen Handpfad, realisiert.

Ulrich Lange

Neben der Nutzung im Rahmen der touristischen Aktivitäten profitieren mittlerweile auch Patienten des Medizinischen Zentrums für Gesundheit (MZG) von den neuen Möglichkeiten. Zukünftig möchte die Stadt ausgewählte Aktivitäten zum Heilwald auch im Waldpark Ost zwischen Gartenschau und Freibad präsentieren.

„Bad Lippspringe hat sich gerade in der jüngeren Vergangenheit als Gesundheitsstandort mit seinem Heilklima sehr gut entwickelt“, erklärte die Ministerin bei ihrem Besuch. „Dazu haben die Infrastruktur mit Gartenschau und Heilwald entscheidend beigetragen“, zeigte sich Ursula Heinen-Esser beeindruckt von der Entwicklung der Kur- und Badestadt.

„Wir freuen uns sehr über die grundsätzliche Bereitschaft der Landesregierung, uns bei unseren vielfältigen Projekten zu unterstützen. Gemeinsam werden wir in nächster Zeit entsprechende Fördermöglichkeiten ausloten“, zog Bürgermeister Ulrich Lange ein positives Fazit zum Besuch der Ministerin.

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