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Angeklagter erscheint nicht vor Gericht – Muss 61-Jähriger in die Psychiatrie?

Mit der Flex durch die Wohnungstür

Delbrück/Paderborn

Wer um Hilfe ruft, ist meist in Not. Dann empfiehlt es sich, zu handeln. Ein 61-Jähriger hat in Delbrück zur Flex gegriffen, um in die Wohnung zu gelangen, aus denen angeblich Hilferufe kamen. Jetzt muss das Paderborner Landgericht darüber entscheiden, ob der Mann so gefährlich ist, dass er in die Psychiatrie gehört.

Ulrich Pfaff

Das Paderborner Land- und Amtsgericht. Foto: Jörn Hannemann

Schon vor mehr als zwei Jahren soll der 61-Jährige aufgefallen sein: Aufgrund von Hilferufen einer Frau, die er aus einer Wohnung in Delbrück dringen hörte, öffnete er dort die Tür – eben mittels jenes elektrischen Trennschleifers. In der Wohnung war jedoch niemand. Auch die Tür seines Nachbarn machte später mehrmals Bekanntschaft mit der Flex, nachdem der Paderborner wieder einmal weibliche Hilferufe vernommen zu haben glaubte, die es gar nicht ­geben konnte, weil sich in der Wohnung keine Frau aufhielt.

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