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Stemweder Traditionsunternehmen Biljes, Spezialist für Stahl- und Hallenbau, blickt auf 100-jährige Firmengeschichte zurück

Mit einer Hufschmiede fing alles an

Stemwede

Die Firma Biljes Stahlbau in Stemwede-Oppenwehe ist ein angesehenes Stemweder Traditionsunternehmen. In diesem Jahr blickt der Familienbetrieb auf seine bewegte 100-jährige Geschichte zurück.

Freude über 100-jähriges Bestehen der Firma Biljes: Auf dem Bild sind ein Großteil der Belegschaft und die Firmenleitung zu sehen. Foto: privat

Der heutige Spezialist für Stahl- und Hallenbau entspringt einer Hufschmiede, die 1922 von Christian Biljes in Oppenwehe im Ortszentrum gegründet wurde. Schon damals war die Innovationskraft der Firma beachtlich, denn Biljes erweiterte regelmäßig seine Geschäftstätigkeit und richtete sich damit erfolgreich nach dem Zeitgeist und den Belangen seiner Kundschaft aus. So bot der Gründer beispielsweise einen Landmaschinenhandel und eine Reparaturwerkstatt an. Mit Eintritt von Sohn Wilhelm Biljes in die Geschäfte zeichnete sich ab 1960 der Weg zum Stahl- und Hallenbau ab.

Der endgültige Tätigkeitswandel gelang durch eine Vergrößerung der eigenen Produktion mit einem Standortwechsel an den heutigen Sitz. Seither ist Firma Biljes für eine breite Kundschaft ein bekannter und kompetenter Ansprechpartner, wenn es um Hallbau, Terrassenüberdachungen und Balkone geht.

Obwohl die ursprüngliche Hufschmiede nicht mehr existiert, hinterlässt sie dennoch Konstanten. Besonders in der Firmenphilosophie. „Bei Biljes Stahlbau wird Beständigkeit und Nachhaltigkeit gelebt. Wir legen großen Wert darauf, unsere Kunden bei ihren Projekten solide, verlässlich und individuell zu begleiten“, führt Michael Biljes aus. Mit ihm ist inzwischen die vierte Generation aktiv am Geschäftsleben beteiligt. Insgesamt arbeiten derzeit vier Abkömmlinge des Gründers im Unternehmen.

Geschäftsführer Siegfried Biljes ergänzt: „Wir stehen gesund da. Dafür sind wir sehr dankbar. Sicher hat mein Großvater als erfahrener Schmiedemeister das Hufeisen über der Tür richtig herum aufgehängt. Unser Glück und Erfolg ist aber insbesondere der Verdienst unserer Kunden und Mitarbeiter sowie unserer engen Geschäftspartner und aller weiteren treuen Wegbegleiter. Bei allen bedanken wir uns ganz herzlich.“ Mit einem Bankett, pandemiebedingt lediglich für Firmenangehörige, würdigte das Unternehmen den wichtigen Meilenstein innerhalb seiner Firmengeschichte.

Auch einen Ausblick wagen Vater und Sohn: „Das Handwerk ist wichtig. Zukünftig möchten wir neben unserem bereits bestehenden Internetauftritt verstärkt auch moderne Kommunikationskanäle nutzen, um mit unserem Beruf die Menschen zu erreichen und zu bewegen.“

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