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Halter mussten besonders gefährliche Schlangen, Spinnen und Skorpione melden – 128 Exemplare in Bielefeld

Mit Gifttieren unter einem Dach

Bielefeld

Ein halbes Jahr lang hatten die Halter besonders giftiger Tiere Zeit, ihre Schlangen, Skorpione und Spinnen beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) anzumelden. Andernfalls drohten Geldstrafen. Nach Ablauf der Frist hat das Amt nun eine Vorstellung, wie viele dieser giftigen Arten unter Bielefelds Dächern leben.

Peter Bollig

Giftschlangen wie die Afrikanische Buschotter dürfen in NRW nicht mehr angeschafft werden. Wer einen Altbestand hat, musste ihn jetzt anmelden. Foto: Ted S. Warren/dpa

Es geht nicht um alle Gifttiere, sondern um besonders gefährliche Spinnen, Schlangen und Skorpione, die im NRW-Gifttiergesetz aufgelistet werden: Giftschlangen wie Vipern und verschiedene Nattern, einige Skorpionarten und besonders giftige Spinnen wie die Schwarze Witwe, die Trichternetz- und Bananenspinnen sowie die Arten der Indischen Ornamentvogelspinne. Das Land NRW verbietet die Haltung seit Jahresbeginn. Wer vorher schon einen Bestand hatte, darf ihn unter engen Voraussetzungen behalten, musste ihn aber binnen eines halben Jahres beim Lanuv anmelden.

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