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Einzelhandel sowie Groß- und Außenhandel fordern 4,5 Prozent mehr Gehalt – Streik auf dem Kesselbrink in Bielefeld

„Mit kleinen Gutscheinen abgespeist“

Bielefeld

Am Ende einer 14-tägigen Streikstafette durch NRW hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Freitag in Bielefeld den Druck auf die Tarifverhandlungen sowohl des Einzelhandels als auch des Groß- und Außenhandels verstärkt. In beiden Handelsbranchen sollen die Gespräche in der kommenden Woche in Düsseldorf fortgesetzt werden.

Stimmte die Mitarbeiter des Lebensmittel-Einzelhandels in OWL auf den Streiktag ein: Verdi-Gewerkschaftssekretärin Ursula Jacob-Reisinger (links) auf dem Kesselbrink. Foto: Markus Poch

Verdi fordert für die Beschäftigten beider Branchen 4,5 Prozent plus 45 Euro mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Außerdem verlangt die Gewerkschaft von den Arbeitgebern die gemeinsame Beantragung der Allgemeinverbindlichkeit der Tarifverträge. Im Einzelhandel kommt die Forderung eines Mindestentgelts von 12,50 Euro pro Stunde hinzu.

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