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LWL-Wohnverbund Marsberg feiert zehnjähriges Bestehen in Warburg

Mitarbeiter beziehen neues Stadtbüro

Warburg

Seit zehn Jahren ist der Wohnverbund Marsberg des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Warburg aktiv. Pünktlich zum Jubiläum beziehen die Beratungsstelle und das Ambulant Betreute Wohnen (ABW) des Wohnverbundes zusätzliche Räume in Warburg.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im neuen LWL-Stadtbüro an der Hauptstraße 8 (von links): Birgit Brüß, Sarah Schröder, Katy Gorn, Silke Köster, Laura Wilmes, (von hinten stehend) Alexandru Constantin, es fehlt: Elke Westerwelle. Foto: LWL

Jeder Mensch kann in die Situation geraten, in der Hilfe von außen unumgänglich ist. Wie Adelheid Müller (Name geändert). Sie sucht die LWL-Beratungsstelle auf, um in Gesprächen die Trennung von ihrem langjährigen Partner aufzuarbeiten. Silke Köster, Leiterin der Beratungsstelle, sagt: „In der Beratung wird überlegt, ob der zusätzliche Kontakt zu einem Psychotherapeuten sinnvoll ist.“ Das kostenfreie Gesprächsangebot kann von Bürgern der Stadt Warburg und der umliegenden Ortschaften genutzt werden, um Hilfestellung bei persönlichen Problemstellungen oder bei der Bewältigung von Krisensituationen zu erhalten. Bei Bedarf wird zudem Unterstützung im Umgang mit Ämtern und Behörden angeboten oder Informationen über zusätzliche psychosoziale Hilfsangebote gegeben.

Seit Eröffnung der Beratungsstelle und des Ambulant Betreuten Wohnens des LWL-Wohnverbundes vor zehn Jahren sei die Nachfrage nach ambulanten Unterstützungsmöglichkeiten stetig gestiegen. „Mittlerweile betreuen wir vom Standort Warburg aus 87 Menschen mit psychischen und Suchterkrankungen im Kreis Höxter“, erklärt Köster. „Zusätzlich nehmen zahlreiche Menschen das Gesprächsangebot der LWL-Beratungsstelle in Anspruch.“

Vor dem LWL-Appartementhaus in der Falkenbergstraße 1 (von links): Anja Hötger, Stefanie Limpinsel, Kerstin Kruse-Lantelmé, Jan Lachenicht, Julia Tobolewski; es fehlt: Beate Blömeke. Foto: LWL

Die zusätzlichen Räumlichkeiten waren nötig, um dem steigenden Beratungsbedarf auch weiterhin gerecht zu werden. Köster freut sich über die zentral an der Hauptstraße in Warburg gelegenen Räume: „Menschen, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind, können wir so einen unkomplizierten Zugang zu unseren Gesprächs- und Unterstützungsmöglichkeiten bieten.“

Neben der LWL-Beratungsstelle kümmern sich Mitarbeiter des Ambulant Betreuten Wohnens um Klienten aus Warburg und Umgebung sowie aus dem Raum Höxter und der Region Bad Driburg. Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder einer Suchterkrankung sollen dadurch die Möglichkeit haben, am sozialen Leben teilzuhaben und ein möglichst eigenständiges Leben zu führen. Köster: „Die ambulante Unterstützung umfasst in der Regel mehrmals wöchentliche Termine zur Hilfestellung und Alltagsbewältigung.“

So wie bei Helmut Koch (Name geändert). Er wird zwei Mal wöchentlich von einer Mitarbeiterin des Ambulant Betreuten Wohnens aufgesucht, die ihn unter anderem beim Einkauf und im Umgang mit seinen Finanzen unterstützt.

Aufgrund der einzuhaltenden Abstandsregeln findet nach Angaben des LWL-Wohnverbundes weiterhin keine offene Sprechstunde der LWL-Beratungsstelle statt. Persönliche Termine, Telefonberatung oder Gespräche per Videokonferenz sind nach telefonischer Vereinbarung möglich.

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