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Bad Salzuflener Messegesellschaft schöpft Hoffnung im millionenschweren Existenzkampf in der Corona-Krise

Möbelmesse als Mutmacher

Bad Salzuflen

Vieles ist wie immer bei der Möbelordermesser Westfalica (MOW) in Bad Salzuflen – einiges coronabedingt dann aber doch anders. Für die Messemacher um Andreas Reibchen und Bernd Schäfermeier ist es zunächst einmal ein Glücksfall, dass die MOW veranstaltet werden kann – im 37. Jahr in Folge unterbrechungsfrei. Das hilft dem privaten Messezentrum beim Überlebenskampf in der Corona-Pandemie.

Von Oliver Horst

Bequemes, ergonomisches und platzsparendes Arbeiten im Homeoffice ist eines der Themen aus der Corona-Zeit, die Möbelhersteller aufgegriffen haben und ihre Lösungen auf der MOW in Bad Salzuflen präsentieren – hier die Firma „Fashion Interiors“. Foto: Oliver Horst

Die Krise hat die Messegesellschaft bislang eine Millionensumme gekostet. „Wir haben nur dank unseres guten Wirtschaftens in den Vorjahren durchgehalten, haben viel Liquidität und Eigenkapital aufgebraucht und Hilfe unserer Banken bekommen“, sagt Reibchen. „Wir werden mindestens vier, fünf Jahre benötigen, um wieder das alte Niveau zu erreichen.“ Auf beantragte Staatshilfen in siebenstelliger Höhe wartet und hofft die Messegesellschaft noch immer. Der Verbund aus Besitz- und Betriebsgesellschaft macht das Prozedere kompliziert.

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