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„Wer unsere Situation mit einer Diktatur vergleicht, der verhöhnt die Menschen, die in einer solchen leben“

Montagsproteste: Paderborner Politik in Sorge

Paderborn

2500 Menschen, die in Paderborn gegen die Corona-Maßnahmen der Politik auf die Straße gehen, sind immer noch ein sehr kleiner Teil der Bevölkerung, aber auch nicht zu ignorieren – ebenso wie die Tatsache, dass die meisten Teilnehmer sich nicht an die Coronaschutzauflagen gehalten haben und Rechte sich unter die Demonstranten mischen. Was sagen Vertreter der größeren Paderborner Ratsfraktionen dazu?

Von Maike Stahl

2500 Menschen sind am Montag gegen die Corona-Maßnahmen in Paderborn auf die Straße gegangen. Foto: Jörn Hannemann

„Die Tatsache, dass der Demozug am Krankenhaus vorbeiführte, wo auf der Intensivstation Corona-Patienten um ihr Leben ringen ist für mich befremdlich bis schockierend“, stellt Markus Mertens (CDU) klar, für den Impfen „ohne Frage der einzige Weg aus der Pandemie und der damit verbundnen Einschränkungen“ ist. „Und da spreche ich auch im Namen der Fraktion. Wir appellieren immer wieder an die Menschen, sich impfen zu lassen.“

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