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Yasmin Alt stellt im Paderborner Kunstverein aus – zu jeder Schau gibt es künftig eine Videoführung

Monumente ohne Menschen

Paderborn

Aus den Resten von Tischlereien macht Yasmin Alt Monumente. Ungewöhnliche Monumente, die Künstlerin selbst spricht von „Antimonumenten“. Bei der Vorbesichtigung ihrer Ausstellung „Monumente und andere Illusionen“ im Kunstverein erläuterte die 42-Jährige am Donnerstag: „Oft beziehen sich Monumente auf Personen, die sich selbst ein Denkmal schaffen wollen, um sich und ihre Ideen am Leben zu erhalten. Meine Monumente drehen sich um Architektur und Ästhetik.“

Von Dietmar Kemper

Yasmin Alt kniet vor ihrer Arbeit „I always feel like Running“ (Ich fühle mich immer so, als würde ich laufen). An der Wand hängt eine Papiercollage. Foto: Dietmar Kemper

Die Arbeiten von Yasmin Alt sind auch nicht aus Bronze oder Beton, und sie sind auch nicht fest im Boden verankert. „Meine Monumente kann man sich unter den Arm klemmen“, sagte die junge Frau, die aus Hessen stammt, an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studierte und in Berlin lebt.

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