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Stellvertretender Bürgermeister Hasan Akpinar würdigt Offenheit der islamischen Gemeinde in Halle

Moschee ist mehr als eine Gebetsstätte

Halle

Seit 25 Jahren öffnen in Deutschland immer am 3. Oktober Moscheen ihre Türen, wodurch islamische Gemeinden Einblicke gewähren wollen. Den Tag der Deutschen Einheit hatten die Initiatoren damals bewusst ausgewählt, um zu signalisieren, dass sowohl Muslime als auch Moscheen inzwischen zu Deutschland gehören. „Es ist eine schöne Gelegenheit für unsere christlichen Freunde, uns zu besuchen. An anderen Tagen ist das natürlich auch möglich“, betont der Vorsitzende der Türkisch-Islamischen Gemeinde Halle, Sefer Arslan.

Von Malte Krammenschneider

Freuten sich über interessierte Besucher in der Haller Moschee: (von links) Selim Dogan, Imam Bayram Oyan und der Vorsitzende der Gemeinde, Sefer Arslan. Foto: Malte Krammenschneider

Ihm und den anwesenden Mitgliedern der aktuell 230 Mitglieder zählenden Gemeinde ist es am Sonntag spürbar eine Freude, interessierten Hallern das Gemeindezentrum am Gausekampweg vorzustellen. Einem Ort, der für die Muslime übrigens mehr ist als eine Gebetsstätte, denn die Moschee ist zugleich ein soziales Zentrum, wo man sich trifft, miteinander ins Gespräch kommt und die Geselligkeit genießt. „Das ist für die Leute ganz wichtig“, sagt Sefer Arslan, laut dem insbesondere zum Freitagsgebet, welches man in der Gemeinschaft vornehmen soll, viele Menschen die Moschee besuchen.

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