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21. Internationales Literaturfest vom 24. bis 28. August in Bad Oeynhausen und Löhne

„Poetische Quellen“ haben das Motto „Mut zum Unmöglichen“

Bad Oeynhausen

Ei­nen Überblick über neue europäische Literatur bieten Ende August zum 21. Mal die „Poetischen Quellen“ auf dem Gelände der früheren Landesgartenschau Aqua Magica zwischen Bad Oeynhausen und Löhne.

Bei schönem Wetter finden die Veranstaltungen auf der Naturbühne statt. Foto: Antonio Maria Storch

Erwartet werden in der Zeit von Mittwoch, 24. August, bis Sonntag, 26. August, bekannte Gesichter wie der Publizist Jan Philipp Reemtsma oder der Schauspieler Rolf Becker, der dem Literaturfest eng verbunden ist.

Jan Philipp Reemtsma diskutiert beim Sonntagsgespräch. Foto: Daniel Reinhardt

Zum zweiten Mal in Folge liest auch der Träger der Preises der Leipziger Buchmesse bei den Poetischen Quellen: Tomer Gardi, aus Israel stammender Berliner, stellt seinen neuen Roman „Eine runde Sache“ vor, den er in Deutsch und Hebräisch verfasst hat.

Die ukrainische Autorin Eugenia Senik lebt in der Schweiz. Foto: Oksana Klutschenko

„Mut zum Unmöglichen“ lautet das Motto des Literaturfestes in diesem Jahr. Diesen Mut beweist auch Michael Scholz, von Anfang an künstlerischer Leiter der „Poetischen Quellen“, der es geschafft hat, das Festival auch in den Pandemiejahren 2020 und 2021 stattfinden zu lassen. Ein großes Zelt bietet Platz für bis zu 350 Gäste. Noch schöner ist es aber, wenn es das Wetter erlaubt, die Veranstaltungen unter freiem Himmel auf der schönen Naturbühne stattfinden zu lassen.

Tomer Gardi aus Berlin stellt seinen neuen Roman vor. Foto: via www.imago-images.de

Das erhofft sich Scholz vor allem für den musikalisch-literarischen Abschluss am Sonntag, der dem italienischen Multitalent Pier Paolo Pasolini gewidmet ist. Pasolini, der vor hundert Jahren geboren wurde und in Deutschland vor allem als Regisseur bekannt ist, war Dichter, Schriftsteller und wichtiger Intellektueller Italiens.

Etta Scollo spielt vertonte Texte von Pasolini auf der Gitarre. Foto: Luca Lucchesi

Vier Buchpremieren gibt es bei den „Poetischen Quellen“, unter anderem stellt die in der Schweiz lebende Ukrainerin Eugenia Senic ihren Roman „Das Streichholzhaus“ vor.

Erwartet werden 35 Schriftsteller, Übersetzer, Publizisten und Künstler, die aus Deutschland, Italien, der Ukraine, Polen, Österreich, der Schweiz, Schweden, Großbritannien, Israel und Brasilien stammen.

Das „Sonntagsgespräch – Forum für Demokratie“ steht in diesem Jahr unter dem Titel „Das Helle oder das Dunkle: Ist die Aufklärung in Vergessenheit geraten?“ Mit dem Gründer des Hamburger Instituts für Sozialforschung, Jan Philipp Reemtsma, diskutieren der Schriftsteller Karl-Heinz Ott und der Literaturwissenschaftler Martin Mittelmeier.

Die Autorin Abi Palmer reist aus Großbritannien an. Foto: Ollie Palmer

Einen Überblick über das komplette Programm gibt es im Internet auf www.poetischequellen.de.

Eintrittskarten gibt es in Bad Oeynhausen in der Buchhandlung Scherer (Telefon: 05731/22194), in Löhne in der Buchhandlung Dehne (Telefon: 05732/3236 sowie im Kulturbüro der Stadt Löhne (Telefon: 05732/100555.

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