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Kreisverband des Naturschutzbunds gibt Grundstücksbesitzern einen Tipp: „Horst auf neun Meter einkürzen“

Nabu fordert Bestandsschutz für Nest Levern

Levern/Getmold

Scharfe Kritik übt der Naturschutzbund (Nabu), Kreisverband Minden-Lübbecke, an der Forderung des Kreises Minden-Lübbecke, die Storchenhorste in Levern und Getmold zu entfernen. „Wir verlangen, dass zumindest der Horst in Levern einen Bestandschutz genießen muss, nachdem es der Kreis 20 Jahre lang versäumt hat, die fehlende Baugenehmigung einzufordern“, sagt Nabu-Schriftführerin Sandra Meier dieser Zeitung.

Von Dieter Wehbrink

Einer der Bruterfolge in Levern. Diese Jungstörche, von denen sich einer instinktiv tot stellt, aber putzmunter ist, wurden vor einigen Jahren auf dem Niederheide-Nest fotografiert. Die Freude im Stiftsort über den Nachwuchs war jedes Mal groß. Foto: Dieter Wehbrink

„Der Storch ist der Wappenvogel des Nabu, und selbstverständlich engagiert sich auch unser Kreisverband seit Jahren im regionalen Storchenschutz“, betont Meier. „So hat der Verein viele Storchenhorste aufgestellt und zahlreiche Privatpersonen, Initiativen und Vereine beim Bau und Errichten von Nisthilfen beraten und unterstützt. Stets war dabei der Eindruck entstanden, dass auch der Kreis Minden-Lübbecke diese Bemühungen begrüßte und sich mit den Erfolgen im Storchenschutz durchaus schmückte.“

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