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AfD-Ratsherr legt Widerspruch gegen Strafbefehl ein

Nach 3G-Eklat im Paderborner Rathaus: Causa Lex geht vor Gericht

Paderborn

Gegen den Vorwurf des Hausfriedensbruchs setzt sich AfD-Ratsherr Alexander Lex zur Wehr. Er hatte sich am 24. August, wie berichtet, von der Polizei aus dem großen Sitzungssaal des Paderborner Rathauses schleifen lassen, nachdem er nicht akzeptieren wollte, dass auch Stadtratsmitglieder im Rahmen der damals geltenden Corona-Schutzverordnung nachweisen müssen, dass sie geimpft genesen oder aktuell negativ getestet sind, wenn sie an Sitzungen teilnehmen möchten.

Von Maike Stahl

Die Polizisten versuchen, Alexander Lex zu überzeugen, freiwillig den Saal zu verlassen oder 3G nachzuweisen. Foto: Maike Stahl

Als Lex weder den Nachweis erbringen noch den Saal freiwillig verlassen wollte, machte Stadtplanungsausschuss-Vorsitzender Dieter Honervogt (CDU) von seinem Hausrecht Gebrauch und rief die Polizei zu Hilfe, um den Platzverweis durchzusetzen. Die Stadt erstattete Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. Diese Angelegenheit hat nun ein Nachspiel vor dem Paderborner Amtsgericht.

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