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Eier im Waschbecken: Bei den Familien Düsterwald und Lemke leben seit Samstag zehn Hennen und ein Hahn im Gästebad

Nach der Rettung: So geht‘s den Hochwasser-Hühnern heute

Bünde

Frische Eier gibt‘s bei den Familien Düsterwald und Lemke neuerdings aus dem Waschbecken. Seit dem Bünder Hochwasser vom letzten Samstag leben zehn Hühner und „Zapf“, der Hahn, nicht mehr in ihrem Stall im Garten, sondern in einem Badezimmer. Und dort fühlt sich die Vogelschar pudelwohl – nur „Porzellinchen“ und „Emma“ haben einen Schnupfen.

Von Daniel Salmon

Blick ins Gästebad: Melina Düsterwald (7) guckt bei Hahn „Zapf“ und seinen zehn Hühnern „Tequila“, „Sunrise“, „Gin“, „Tonic“, „Porzellinchen“, „Hanni“, „Nanni“, „Blue“, „Emma“ und „Peppi“ jeden Tag nach dem Rechten – und hilft natürlich auch beim Saubermachen des provisorischen Stalls. Foto: Daniel Salmon

„Unsere Hühner wären fast weggeschwommen“, erinnert sich Melina Düsterwald (7) an die dramatischen Stunden vom vergangenen Wochenende zurück. Der heftige Starkregen setzt am Samstag drei Bünder Stadtteile – Hunnebrock, Hüffen und Werfen – binnen kurzer Zeit völlig unter Wasser. Auch das Grundstück in der Straße Am Strangbach, auf dem die Lemkes und die Düsterwalds gemeinsam in einem Mehrparteienhaus leben, wird ratzfatz geflutet. „Nach einer halben Stunde stand das Wasser kniehoch“, sagt Jessica Lemke (32).

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