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Fraktion sorgt sich um Schutz vor Starkregenereignissen in Bünde

Nach Hochwasser: Grüne haben Fragen an die Stadt

Bünde

Die Starkregenereignisse in Nordrhein-Westfalen im Juni haben auch Bünde – insbesondere die südlichen Stadtteile – betroffen. In Anbetracht der folgenden katastrophalen Überflutungen in anderen Landesteilen vor einigen Tagen wollen die Bünder Grünen nun von der Stadtverwaltung wissen, wie die 45.000-Einwohner-Kommune auf solch ein Szenario vorbereitet ist.

Der Starkregen Anfang Juni hatte fast den kompletten Bünder Süden unter Wasser gesetzt. Foto: Christian Müller

„Das Risiko für Starkregen im Kreis Herford wird gemäß Prognosen in den nächsten Jahren und Jahrzehnten je nach Ausmaß der Klimakrise deutlich bis stark steigen“, betont David Kupitz, stellvertretender Fraktionssprecher der Grünen im Bünder Stadtrat. Er weist darauf hin, dass in der Sitzung des Verwaltungsrats der Kommunalbetriebe Bünde im Frühherbst 2016 bereits beschlossen worden war, dass die Verwaltung ein entsprechendes Handlungskonzept vorbereiten und später vorstellen solle. Im Juni 2018 sei dem Verwaltungsrat dann berichtet worden, dass das Projekt „Niederschlagswasser-Abfluss-Simulation zur Abschätzung der Gefahrenlage durch Starkregenereignisse“ momentan stocke. Der Grund: Das Land NRW habe noch keine Umsetzungsrichtlinie zu den entsprechenden Fördermöglichkeiten erstellt. Grundsätzlich sei zwar eine Förderung in Höhe von 40 bis 80 Prozent der Kosten möglich. Sollte mit den Arbeiten vor Bewilligung der Fördermittel begonnen werden, gebe es aber keine Fördermittel.

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