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Opfer der Überschwemmung vom Juni listen ihre Schäden auf

Nach Starkregen: Bünder baut Flut-Mauer

Bünde

23 Meter lang, 1,60 Meter hoch – und 18.000 Euro teuer: Mit einer Mauer will Ethem Boz sein Grundstück an der Straße Am Strangbach vor einer erneuten Überschwemmung schützen. Beim Starkregen Anfang Juni waren Teile seines Hauses regelrecht abgesoffen. „So etwas brauche ich nicht noch mal“, sagt der 51-Jährige.

Von Daniel Salmon

Ethem und Aysel Boz wollen nicht warten, bis die Stadt eine mögliche Lösung des Starkregen-Problems im Bünder Süden präsentiert. Die beiden Anwohner der Straße „Am Strangbach“ haben eine Schutzmauer um ihr Grundstück errichtet lassen, um auf eine künftige Überschwemmung vorbereitet zu sein. Foto: Daniel Salmon

Der Schaden, den die Wassermassen in den frühen Abendstunden des 5. Juni angerichtet haben, ist immens. Binnen kürzester Zeit flutete die braune Brühe unter anderem die Wohnung im Keller des Gebäudes, in dem Boz‘ autistischer Sohn (17) lebt. Rasch erreichte der Pegel in den Räumen die Ein-Meter-Marke – und das Wasser stieg noch weiter.

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