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Schul-Integrations-Assistentinnen in der Schule unter der Iburg

Nachhaltige Integration wirksam unterstützen

Bad Driburg

Seit 2019 läuft das Projekt „SIA“ (Schul-Integrations-Assistentinnen) erfolgreich an der Grundschule unter der Iburg. Es ist eine Kooperation mit der AWO, die die Integrationsassistentinnen anstellen.

Schulleiterin Marion Oeynhausen von links), Carl Swoboda (Lehrer und verantwortlich für das SIA-Projekt vor Ort), Ranya Al Omar (SIA),Inga Slutu (SIA), Sabine Heikenfeld (AWO, Leitung der Abteilung Familie, Jugend, Schule und Beratungsstellen), Frederike Wieneke (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt), Bürgermeister Burkhard Deppe, Fachbereichsleiter Uwe Damer. Foto: Heinz-Jörg Wiegand

Frauen, die in ihren Heimatländern einen Lehr- oder Erzieherinnenberuf ausgeübt haben, arbeiten als Assistentinnen in der Willkommensklasse, aber auch als Unterstützung im Regelunterricht.

Die Lehrerinnen dienen als Unterstützung für Kinder, als Stütze für die Lehrkräfte, als Bindeglied zwischen der jeweiligen „Community“ und der Schule sowie als Frauenförderung. Insbesondere im Anschluss des coronabedingten Distanzlernens konnten die SIAs die Kinder intensiv unterstützen und fördern. Das Miteinander der Eltern und Lehrkräfte hat sich durch gegenseitige Wertschätzung positiv entwickelt.

Dass dieses Projekt auch in der Bad Driburger Politik eine hohe Wertschätzung genießt, bewies zuletzt der Schulausschuss der Stadt. Er stimmte für eine Fortführung des Projektes, nachdem das Land die Förderung eingestellt hatte. So wird die Stadt das Projekt in jedem Jahr mit 15.000 Euro fördern.

„Es habe sich unter anderem gezeigt, dass auch Kindern mit Flucht- und Migrationsgeschichte so die Möglichkeit eröffnet wird, ein Gymnasium zu besuchen. Bildung ist ein Fundament erfolgreicher Integration – Bad Driburg geht hier mit gutem Beispiel voran“, heißt es aus der Verwaltung.

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