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Tipp: Lokal einkaufen und auch einmal etwas ausleihen

Nächste Runde im Warburger Klimathon

Warburg

Neben dem Einkauf von Lebensmitteln haben auch der sonstige Konsum und das Shopping-Verhalten einen großen Einfluss auf den persönlichen CO2-Fußabdruck. Durchschnittlich 34 Prozent dieses Fußabdrucks fallen nämlich auf Konsumgüter. In der dritten Woche des Warburger Klimathons soll es deshalb um Konsum und Shopping gehen.

Bearbeitet von Jürgen Vahle

Bürgermeister Tobias Scherf und Klimaschutzmanagerin Annika Schmitt haben den Klimathon vorgestellt. Foto: Jürgen Vahle

„Eine einfache Möglichkeit klimafreundlich zu konsumieren, ist es, Dinge zu leihen anstatt diese zu kaufen. Klassisches Beispiel ist die Bohrmaschine, die in einem Privathaushalt durchschnittlich nur 13 Minuten in ihrem gesamten Leben genutzt wird“, berichtet Warburgs Klimaschutz-Managerin Annika Schmitt.

Bohrmaschinen könnten aber, wie viele andere Geräte auch, in Warburger Baumärkten geliehen werden. „Auch Familienmitglied oder Bekannte verleihen das gesuchte Gerät“, rät sie. Wenn der gewünschte Gegenstand nicht geliehen werden kann und gekauft werden muss, könnten Verbraucher darauf achten, wie und wo sie gekauft werden. „Statt online oder weit weg, kaufen Sie lokal ein“, so der Tipp der Expertin.

Das Repair-Café des Kreises Höxter in Brakel könne genutzt werden, um wertvolle Geräte zu reparieren. „Ehrenamtliche unterstützen Sie bei der Reparatur und Sie müssen nur die Materialkosten bezahlen“, sagt sie.

Wer noch am 1. Warburger Klimathon teilnehmen will, kann sich die App „Klimakompass“ des Start-up-Unternehmens „worldwatchers“ herunterladen. Die App ist speziell für den Warburger Wettbewerb umprogrammiert und in den gängigen App-Stores zu finden.

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