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Rüsenberg will Zeichen setzen – jeweils 2000 Euro Spende an Steinheimer Tisch und Umwelt-Stiftung

Nah am Menschen sein

Steinheim

„Wir wollen mit unseren Spenden ein Zeichen für die ehrenamtlichen Helfer setzen, die sich in uneigennütziger und solidarischer Weise für andere Menschen einsetzen und für sie da sind.“ Mit dieser Begründung unterstützten Thomas und Heiner Lödige vom Steinheimer Baufachgeschäft Rüsenberg den Steinheimer Tisch und die Stiftung Natur/Heimat/Kultur im Steinheimer Becken mit jeweils 2000 Euro.

Mit je 2000 Euro hat das Unternehmen August Rüsenberg den Steinheimer Tisch und die Stiftung Heimat/Natur und Kultur unterstützt: (von links) Edward Reiter, Gaby Valentin, Udo Valentin (alle Steinheimer Tisch), Heiner und Thomas Lödige, Heribert Gensicki und Stephan Lücking (beide Stiftung). Foto: Heinz Wilfert

„Der Steinheimer Tisch ist nah am Menschen, unterstützt Bedürftige und lindert mit den regelmäßigen Ausgaben von Lebensmitteln die Not. Die Stiftung setzt sich für die Umwelt ein und dient so ebenfalls den Menschen der Region,“ ist Thomas Lödige überzeugt. Die stolze Spendensumme wurde möglich, weil das Unternehmen auf Weihnachtsgeschenke für Kunden verzichtet hatte, zusätzlich aber auch Geld drauflegte. Heribert Gensicki von der Stiftung zeigte sich angesichts der Spende überzeugt: „Diese Region lebt.“ Das Geld soll seitens der Stiftung vorwiegend für Baumpflanzungen verwendet werden.

Für den Tisch freute sich Gaby Valentin, dass es solche großzügigen Spenden seien, die neben der Unterstützung durch Lebensmittelmärkte den Zukauf von weiteren Lebensmitteln ermöglichten. Der Steinheimer Tisch versorgt Woche für Woche 340 Köpfe, die vorwiegend aus Steinheim, aber auch aus Nieheim und Marienmünster stammen.

Der Steinheimer Tisch

Der Steinheimer Tisch sammelt „überschüssige“, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die im Wirtschaftsprozess nicht mehr benötigt werden und gibt diese an Bedürftige (sozial und wirtschaftlich benachteiligte Mitbürger, nicht nur ALG II-Empfänger) weiter und hilft so eine schwierige Zeit zu überbrücken. Die Abgabe von Lebensmitteln ist nur eine Ergänzungsversorgung.

Produkte mit langer Haltbarkeit wie etwa H-Milch, Konserven, Trockensortiment-Artikel (Nudeln, Zucker, Mehl, Essig, Öl), Kartoffeln und auch Tiefkühlkost müssen dazugekauft werden. Dafür benötigt der Steinheimer Tisch pro Monat etwa 700 Euro, die aus Spenden finanziert werden.

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