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Bürgermeister Hubert Erichlandwehr äußert sich auf Einladung der CDU-Senioren zur Situation in Schloß Holte-Stukenbrock

Naturschutzverbände bereiten Sorgen

Schloß Holte-Stukenbrock

Bürgermeister Hubert Erichlandwehr hat auf Einladung der CDU-Senioren über den Ist-Stand von Schloß Holte-Stukenbrock referiert und an verschiedenen Beispielen anschaulich deutlich gemacht, dass Schloß Holte-Stukenbrock eine Stadt mit Zukunft ist.

Die Mitglieder der CDU-Senioren freuten sich über den Besuch von Bürgermeister Hubert Erichlandwehr (7. von rechts).

So stehen bei allen Planungen eine realistische Umsetzung (also keine Visionen). basierend auf fundierten juristischen Vorgaben im Fokus.

Zunächst ging Hubert Erichlandwehr auf die finanzielle Lage der Stadt ein. Über die sogenannte Ausgleichsrücklage wird die Stadt 2021 einen Überschuss von etwa vier Millionen Euro erwirtschaften können. Möglich wird dies auch durch die niedrigen Gewerbesteuerhebesätze von 370, die seit 2013 konstant geblieben sind und somit eine solide Basis für die Gewerbetreibenden bedeuten.

Immer wieder ging Hubert Erichlandwehr während seiner Ausführungen zu den einzelnen Themenbereichen auf Fragen und Nachfragen aus dem Plenum ein. Er lieferte Antworten, Erklärungen und Begründungen und wies auf mögliche Schwierigkeiten einzelner Planungsvorhaben hin.

Für das neue Industrie-und Gewerbegebiet Stukenbrock-Senne soll die zweite Offenlegung der Pläne im Herbst erfolgen. Hier erwartet der Bürgermeister allerdings nichts Gutes, denn die Naturschutzverbände BUND und NABU werden ihre Einsprüche erst zu dieser zweiten Offenlegung einbringen, was „ ein schlechtes Zeichen ist.“

Ein weiteres noch größeres interkommunales Gewerbegebiet wird am Kreuzkrug geplant, wegen der zähen Verhandlungen sieht Hubert Erichlandwehr allerdings dort „keine Bewegung vor 2025.“

Zur Zeit fließt das meiste Geld in die Sanierung der Grundschule Stukenbrock und in den Um- und Ausbau der Gesamtschule. Die Digitalisierung hält auch Einzug in die internen Verwaltungsabläufe des Rathauses. Damit können dann auch die Anfragen und Anliegen der Bürgerinnen und Bürger vereinfacht bearbeitet werden.

Nach jahrelangen Verhandlungen und Abwägungen hat sich die Stadt mit ihrem eigenen Wasserwerk zum Wohle der Einwohner unabhängig von anderen Anbietern gemacht. Darauf ist der Bürgermeister besonders stolz.

Intensiv wurde dann über die Breitbandversorgung, über den Verkehrsfluss in den geplanten neuen Wohngebieten, über den Takt der Bahnschranken und über den innerstädtischen Busverkehr diskutiert. Detailliert und fundiert beantwortete Bürgermeister Hubert Erich­landwehr alle Fragen.

Zum Schluss dann doch noch einige Visionen. Drei Gebiete für ein schöneres Stadtbild, gedacht auch als Erholungsflächen für die Bürgerinnen und Bürger schweben ihm vor: Die Fläche zwischen Gesamtschule und Versorgungseinrichtungen, das Gebiet um den Sportpark und die Flächen gegenüber des Rathauses.

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