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ARI-Armaturen investiert in Industrie 4.0 und setzt auf traditionelle mechanische Fähigkeiten und Softwarekompetenz

Neubau für Ausbildung und Entwicklung

Schloß Holte-Stukenbrock

ARI-Armaturen baut ein neues Ausbildungs- und Entwicklungszentrum. Auf rund 10.000 Quadratmetern werden in dem Neubau auf drei Etagen neben der Ausbildung und der Entwicklung auch der firmeneigene Anlagenbau und Teile der Fertigung und Logistik, sowie das neue Betriebsrestaurant untergebracht sein. Das Unternehmen investiert einen hohen siebenstelligen Betrag in das Gesamtprojekt.

Im Neubau (Blick von der Mergelheide) auf drei Etagen werden Ausbildung, Entwicklung, Anlagenbau, Teile der Fertigung und Logistik und das neue Betriebsrestaurant untergebracht. Foto: ARI-Armaturen

Einen Fernblick über den Ort genießen die Auszubildenden der Firma ARI-Armaturen aus ihrem Ausbildungsbereich schon seit Jahren. In den nächsten Tagen starten die Bauarbeiten für einen Hallenneubau, in dem zukünftig wieder im Obergeschoss ein nochmals größerer Ausbildungsbereich seinen Platz finden wird.

„Die Erweiterung unserer Trainingskapazitäten verschafft uns die Möglichkeit, eine Roboterzelle, die Schnittmodellwerkstatt und das Customizing für neue Arbeitsplätze direkt in den Ausbildungsbereich mit seinen zahlreichen Maschinen zu integrieren und unsere Schulungsräume weiter zu vergrößern. Schließlich trainieren wir hier für die Zukunft, die eindeutig in Richtung Industrie 4.0 geht und neben den traditionellen mechanischen Fähigkeiten ganz viel Softwarekompetenz umfasst“, sagt der Meister der gewerblichen Ausbildung, Gerhard Weitekemper. „Aus diesem Grund wird 2022 wieder die Ausbildung zum Mechatroniker angeboten, die eine Kombination aus den Ausbildungsberufen Industriemechaniker und Elektroniker und somit die ideale Grundlage ist, um die Roboter der Zukunft zu bedienen.“

Die gewerbliche Ausbildung bei ARI-Armaturen umfasst auch den Umgang mit Robotern, die Maschinen bestücken. Diese Arbeit erfolgt automatisiert, wobei ein Roboter die Rohteile aus einer unsortierten Gitterbox entnimmt. Der zukünftige Facharbeiter überwacht solche Anlagen und optimiert die zugehörigen Prozesse.

Auch die angehenden technischen Produktdesigner und Entwicklungsingenieure ziehen mit in das neue Gebäude ein, das auch das Entwicklungszentrum der Firma ARI-Armaturen mit integrierten Test- und Prüffeldern aufnehmen wird. Denn trotz Strömungssimulationen und moderner Berechnungsprogramme werden alle Neuentwicklungen unter härtesten Bedingungen „inhouse“ physisch geprüft. Ebenfalls werden neue, moderne Räumlichkeiten für Mitarbeiter- und Kundenschulungen in den Neubau einziehen.

Der Jahrgang, der ab Sommer 2022 sein praxisintegriertes Studium oder seine Ausbildung bei ARI startet, wird den Einzug in das neue Gebäude Anfang 2023 miterleben. In diesen Tagen läuft die Bewerbungsphase für das kommende Ausbildungsjahr an. Die ersten Ausbildungsverträge wurden bereits unterzeichnet, sagt Weitekemper. Aber noch sind die Stellen für die praxisintegrierten Studiengänge im Ingenieurs- und Informatikbereich, sowie die Ausbildungsplätze in den gewerblichen, kaufmännischen und Informatikberufen nicht komplett vergeben.

Potenzielle Bewerber finden unter https://www.ari-armaturen.com/de/karriere/ Informationen einschließlich Videos zu den angebotenen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Das neue Format „Meet your Coach“ – ein digitales Treffen mit den ARI-Ausbildungsverantwortlichen – ermöglicht zudem einen unverbindlichen ersten Einblick in die zukünftige Arbeitswelt bei ARI.

Im Unternehmen ARI-Armaturen sind 800 Mitarbeiter am Standort Schloß Holte-Stukenbrock beschäftigt und 80 Auszubildende. Der aktuelle jährliche Umsatz beläuft sich auf 200 Millionen Euro. ARI verfügt weltweit über 15 Niederlassungen.

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