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Konzept soll auch den Bielefelder Kesselbrink neu beleben – Gastronomie hat schon geöffnet

Neustart im Grünen Würfel

Bielefeld

Noch bevor das damals neue Konzept für den Grünen Würfel am Kesselbrink Fahrt aufnehmen konnte, kam Corona. Jetzt planen die Stadt und insgesamt 36 Akteure, die das augenfällige Gebäude mit der Fassade aus rankendem Efeu bespielen, den Neustart.

Von Peter Bollig

36 Vereine und andere Einrichtungen bespielen den Grünen Würfel – eine große Chance für den Kesselbrink, finden auch (von links) Silke Aron (Büro für Integrierte Sozialplanung und Prävention), Linda Wiebe (Hochschule für Musik Detmold), Martina Buhl (Büro für Integrierte Sozialplanung und Prävention), Musiker Moh Kanim, Kim Eileen Jodszuweit (Auftakt-Musikkooperative), Claudia Vilmar (Keimzeit), Werner Wörmann (Büro für Integrierte Sozialplanung und Prävention), Carsten Münch (Keimzeit) und Sozialdezernent Ingo Nürnberger. Auf dem Dach des Grünen Würfels hat der Verein Keimzeit mit Kindern Hochbeete bepflanzt. Foto: Bernhard Pierel

Das Programm macht klar: Die Zielgruppe ist breit gestreut, damit Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft den Grünen Würfel besuchen, „damit auch mal andere Leute auf den Kesselbrink kommen“, sagt Sozialdezernent Ingo Nürnberger. Denn der 2013 umgestaltete Platz ist auch ein Sorgenkind. Für die Polizei ist die große Fläche am Rande der City ein Hotspot der Drogenkriminalität. Der Kesselbrink ist auch bei der Trinkerszene ein beliebter Treffpunkt. „Davor verschließen wir nicht die Augen. Es gibt hier klare Regeln“, sagt der Dezernent, der deutlich macht, dass Ordnungsamt und Streetworker das Geschehen ebenfalls im Blick behalten.

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