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Newsblog zum Unwetter

Aufräumarbeiten nach den Stürmen laufen - Ergiebige Regenfälle lassen Flusspegel steigen

Entwarnung gibt es zwar noch nicht - doch die Wetterlage in Deutschland hat sich etwas beruhigt: Nach dem Durchzug mehrerer Sturmtiefs ist die Nacht trotz windigen Wetters weitgehend ruhig verlaufen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Von WB/dpa

Entwurzelte und angebrochene Bäume liegen nach den heftigen Windböen der letzten Tage im Everstorfer Forst in Mecklenburg-Vorpommern. Foto: Jens Büttner/dpa

Zwar warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Teile Deutschlands, insbesondere an der Nordseeküste und im Bergland, weiterhin vor Sturmböen. Insgesamt hat sich die Lage im Vergleich zu den vergangenen Tagen jedoch etwas beruhigt.

Durchzug mehrerer Sturmtiefs

Sturmtief "Zeynep" hatte Ostwestfalen-Lippe in der Nacht zum Samstag im Griff. Es wurden Windgeschwindigkeiten von 124 Stundenkilometern gemessen - stärker als beim Orkan Friederike im Januar 2018. Überall in der Region waren Feuerwehren im Einsatz, um Bäume von Straßen zu räumen oder Dachschäden notfallmäßig zu flicken. Auch am Samstag kam es in OWL verbreitet noch zu Straßensperren und Verkehrsbehinderungen.

"Aufgrund von Unwetterschäden kommt es im Norden Deutschlands und in Nordrhein-Westfalen bis mindestens Montagnachmittag zu Verspätungen und Zugausfällen", teilte die Deutsche Bahn mit. Der Bahn zufolge verkehren am Sonntag bis mindestens 18 Uhr keine Fernverkehrszüge nördlich von Dortmund, Hannover und Berlin. Bis dahin fallen auch ICE-Züge auf der Strecke Köln - Hannover - Berlin aus, genau wie ICE-Züge zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Berlin.

Am Vortag hatte schon "Ylenia" in der Region vielerorts für Sturmschäden und Probleme vor allem für den Schienenverkehr gesorgt. Deutschlandweit waren drei Menschen bei Unfällen gestorben.

Am Samstag schwächte der Wind etwas ab, vor allem im Norden gab es aber auch noch Sturmböen. Am Sonntag gab es tagsüber im Flachland zunächst eher starke bis stürmische Böen. Ab dem Abend und in der Nacht auf Montag richtete dann auch Sturm «Antonia» erhebliche Schäden an - und sorgte an Rhein und Ruhr teils für chaotische Zustände mit Unfällen auf den Straßen sowie Verspätungen und Zugausfällen auf den Schienen. Schwere Verletzungen oder Todesfälle gab es nicht, meist blieb es bei Sachschäden.

Auch am Dienstag werden noch Sturm und Regen erwartet. Erst am Mittwoch ist Entspannung in Sicht. Dann soll das Wetter endlich wieder besser werden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte.

Im Weiteren folgen die aktuellen Entwicklungen.

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