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Bürener THW hilft bei Aufräumarbeiten in Bad Münstereifel

Nicht in Worte zu fassen

Büren/Bad Münstereifel

Unterspülte Straßen, freigelegte Gleisanlagen und nahezu vollständig zerstörte Häuser. Für Thomas Dietz zeigte sich in Bad Münstereifel ein Bild des Elends. Gemeinsam mit 20 THW-Kräften war der 48-jährige Zugführer im Epizentrum der Hochwasserkatastrophe unterwegs und packte bei den Aufräum- und Abrissarbeiten tatkräftig mit an. „Das kann man nicht in Worte fassen“, ist Dietz auch zwei Wochen nach seinem Einsatz erschüttert über die Situation vor Ort.

Von Franz Köster

Auf der Terrasse dieses Hauses konnten sich zwei Frauen vor den Fluten in Sicherheit bringen. Währenddessen soll es zu Plünderungen gekommen sein. Foto: THW Büren

Besonders in Erinnerung geblieben sei ihm die Situation zweier älterer Damen, die sich vor der Flut auf ihre Terrasse gerettet hätten, während ihr Hab und Gut von den Wassermassen weggespült worden sei: „Als sich die beiden in Sicherheit gebracht haben, liefen wohl schon die ersten Plünderer-Gruppen durch die zerstörten Straßen.“ Völlig aufgelöst baten die Frauen die Helfer, wenigstens die verbliebenen Habseligkeiten vor Wasser und Dieben zu schützen.

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