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Sozialgericht Detmold: Abschiedspräsente an Mitarbeiter sind nicht wie Arbeitslohn zu behandeln

Nicht jedes Geschenk beitragspflichtig

Gütersloh

Nicht jedes Geschenk, das ein Arbeitgeber einem Mitarbeiter macht, muss wie Arbeitslohn behandelt werden, für den Sozialabgaben fällig werden. Das hat das Sozialgericht Detmold entschieden, das für Ostwestfalen-Lippe zuständig ist.

Von Christian Althoff

Für den Wert eines Geschenkes zum Abschied aus der Firma Foto: .imago images

Die Deutsche Rentenversicherung überprüft regelmäßig die Lohnbuchhaltung von Unternehmen. Größere Firmen werden etwa alle vier Jahre kontrolliert, bei kleineren kann der Abstand größer sein. Kontrolliert werden alle Beschäftigungsverhältnisse. Setzt die Firma Scheinselbstständige ein? Stimmen die Berechnungen für die Beiträge zur Sozialversicherung? Wird der Mindestlohn unterschritten? Bundesweit führen die Prüfungen jährlich zu Nachforderungen von mehreren hundert Millionen Euro.

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