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Nik Riesmeier besucht Gedenkstätte Stalag 326 in Stukenbrock-Senne und stellt sich den Bürgern

„Nie wieder Faschismus“

Schloß Holte-Stukenbrock

Bei den Alltagsmenschen mit Menschen ins Gespräch kommen. Das war das Ziel des grünen Bundestagskandidaten Nik Riesmeier (30). Riesmeier ist Direktkandidat im Wahlkreis Gütersloh III, zu dem auch Schloß Holte-Stukenbrock gehört.

Auf dem „grünen Rad“ unterwegs: Bundestagskandidat Nik Riesmeier bei den Alltagsmenschen am Rathaus. Foto: Udo Richter

Während der Veranstaltungsserie „Auf ein Bier…“ des Bündnis 90/Grünen-Ortsverbandes, stellte sich Riesmeier am Sonntag den Fragen der Bürger. Für ihn sei das Ziel einer guten Politik, wenn alle Menschen ein gutes Leben führen können, betonte Riesmeier. Und dabei sei es egal, wo man wohne. Er ist davon überzeugt, dass in ländliche Kommunen investiert werden müsse. „Für lokale Daseinsvorsorge, schnelles Internet und Mobilität für alle.“

Riesmeier bezog auch zur aktuellen Klimakrise Stellung. „Ich setze mich für einen konsequenten Klimaschutz ein, der Arbeitsplätze schafft und bei dem niemand auf der Strecke bleibt.“ Dazu werden 100 Prozent erneuerbare Energien bis 2035 benötigt und eine Wirtschaft und Städte, die sich dem Klima anpassen, sagte er.

Als Abgeordneter des Bundestages werde er sich für die Belange seiner ostwestfälischen Heimat einsetzen, versprach der Kandidat. „Für mehr ÖPNV, gute Radwege und Investitionen in die Elektromobilität“. Auf seiner Agenda stehen aber auch „zukunftssichere Jobs in unserer Region durch eine Stärkung von Unternehmen und einer nachhaltigen Landwirtschaft“.

Am Samstag hatte der Ortsverband des Bündnis 90/Die Grünen zu einer Exkursion in die Gedenkstätte Stalag 326 und auf den sowjetischen Ehrenfriedhof eingeladen. „Die Führung durch die Gedenkstätte Stalag 326 war zugleich bewegend als auch mahnend. 76 Jahre nach den Schrecken des Nationalsozialismus ist es umso wichtiger, die Erinnerung aufrecht zu erhalten um die Mahnung des ‚Nie wieder‘ in unserem Bewusstsein zu verankern“, sagte Nik Riesmeier, der in einer Gedenkstätte eine Mahnung, die zum Leitmotiv unserer Demokratie aber auch unserer Außenpolitik werden muss, sieht.

„Nie wieder Faschismus, nie wieder Menschenrechtsverbrechen. Ich freue mich, dass mit der zukünftigen Errichtung einer formellen Gedenkstätte endlich der Erinnerungsschatten über dem Stalag 326 gelüftet wird, um das Erbe der Verantwortung aufrecht zu erhalten“, so der 30-Jährige.

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