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Landtagswahl NRW 2022: Uta Lücking will für respektvolles Miteinander eintreten

Nieheimerin steht auf der Grünen-Landesliste

Nieheim/Kreis Höxter

„Eine Politik, die vorausschaut, die die Menschen ernst nimmt und sie einbezieht, dieses Angebot machen Bündnis 90/Die Grünen zur Landtagswahl am 15. Mai.“ So fasst Uta Lücking, Landtagskandidatin für den Kreis Höxter aus Nieheim, das Ergebnis des Landesparteitags zur Landtagswahl zusammen.

Uta Lücking bei ihrer Bewerbungsrede für die Landesliste der Grünen. Foto: Jamie Böcker

„Wir beschreiben mit unserem Wahlprogramm, wie der Wandel zum klimaneutralen Bundesland gelingen kann, wie wir den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft stärken können und wie wir das mit den Menschen zusammen erreichen wollen“, benennt Uta Lücking die zentralen Ziele ihrer Partei. In ihrer Bewerbungsrede für die Landesliste empfahl sich die Nieheimer Ratsfrau als Fürsprecherin der ländlichen Regionen: „Ich setze mich ein für die Lebenskraft der Regionen sowie für ihre nachhaltige Entwicklung. Klimaschutz soll ganz konkret vor Ort ein wirtschaftliches und soziales Erfolgsmodell werden. Ich möchte eine Mittlerin zwischen unserem gerade verabschiedeten Programm und den Menschen in meinem Kreis sein, aber auch zwischen dem Kreis Höxter und anderen ländlichen Regionen sowie zwischen Stadt und Land.“

Auf der Grundlage ihrer beruflichen Erfahrungen stellt sie vor allem den Bildungsbereich in den Mittelpunkt ihres Engagements. „Schulen müssen viel mehr zu Orten der Wirklichkeit und der Zukunft werden“, lautet ihr Credo. „Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gehören ins Zentrum unserer gemeinsamen Anstrengungen.“ Diese gesteigerte Wertschätzung müsse sich niederschlagen in der Bereitstellung der entsprechenden personellen, finanziellen, räumlichen und zeitlichen Ressourcen.

Bildung sei viel mehr als Wissensaneignung. „Ich setze mich ein für gerechte, ganzheitliche und partizipative Bildungsangebote. Sie sollen die jungen Menschen befähigen, mit Sachverstand und Lebenskompetenz den vielen Herausforderungen unserer Zeit gewachsen zu sein,“ betont Uta Lücking. „Der schonende Umgang mit dieser Welt muss Bildungsinhalt von Kitas, Schulen, Ausbildungsorten und Universitäten sein. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung als integrales Thema kann Bildungseinrichtungen und ihre Region miteinander verzahnen.“ Konkret schlägt sie vor: „Regionale Produkte gehören auf die Speisepläne, lokale Wertschöpfungsketten sind gut für erfahrungsbasiertes Lernen, Natur und Landschaft müssen selbstverständliche Lernorte sein.“

Zugleich macht sie sich stark für strukturelle Bildungsgerechtigkeit, die Verschiedenheit als normal und bereichernd anerkennt. Das sei Voraussetzung für die Entfaltung eines friedvollen Miteinanders. „Und hier geht es auch darum, im rechtsstaatlichen und demokratischen Rahmen die Freiheit der Religionsausübung und der Weltanschauungen zu schützen und den schulischen Religionsunterricht auf wissenschaftlicher Basis als Vermittler von Verständigung einzusetzen.“

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