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So wird im Kreis Höxter vor Starkregen, Hochwasser und anderen Katastrophenlagen gewarnt

Nina gehört auf jedes Handy

Kreis Höxter

Nachdem die Flutkatastrophe den Westen Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz heimgesucht hat, wird auch im Kreis Höxter intensiv darüber diskutiert, ob die vorhandenen Möglichkeiten zur Warnung der Bevölkerung ausreichen. Landrat Michael Stickeln hat dazu bereits zwei Fragenkataloge aus der Politik erhalten, die er in der nächsten Kreisausschuss-Sitzung beantworten soll.

Von Marius Thöne

Die Weser bei Höxter Anfang des Jahres 2011: Der Fluss ist über die Ufer getreten. Der Radweg steht komplett unter Wasser. Foto: Harald Iding

Doch wie funktioniert die Warnung vor Unwettern und anderen Katastrophen eigentlich und auf welche analogen und digitalen Möglichkeiten setzt der Kreis Höxter derzeit? Eine davon ist die Warn-App „Nina“. Sie gehöre möglichst auf jedes Smartphone, heißt es vom Kreis Höxter. Zusätzlich setzen die Verantwortlichen auf Sirenen. Wobei wichtig sei, dass die Menschen die unterschiedlichen Signale auch richtig deuten könnten. Wenn es Strom- und andere Technikausfälle gibt, seien Feuerwehr, Polizei und andere Hilfsorganisationen mit Lautsprecher-Durchsagen zur Stelle, über die die Bevölkerung gewarnt werden könne, erläutert Thomas Krämer, Leiter der Abteilung Bevölkerungsschutz beim Kreis Höxter.

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