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17. Schlänger „Teen Zone“ trotzt der Corona-Pandemie – 50 Kinder beim Feriencamp

Noah und die Welt der Tiere

Schlangen

Die Corona-Pandemie hat auch die 17. Auflage der Schlänger „Teen Zone“ nicht ausbremsen können.

„Noah und die Welt der Tiere“ – so lautete das Motto des Feriencamps 2021, an dem 50 Mädchen und Jungen teilnahmen. Foto: Klaus Karenfeld

50 Jungen und Mädchen verlebten fünf unterhaltsame Tage, in denen Spiel, Spaß und jede Menge Abenteuer auf sie warteten. Die Evangeliums-Christengemeinde als Veranstalterin zeigte sich mit dem Verlauf des Feriencamps sehr zufrieden.

Die „Teen Zone“ ist traditionell der letzte Höhepunkt der Ferienspiele in Schlangen. „Viele der Kinder besuchen uns nicht zum ersten Mal im Feriencamp an der Schützenstraße“, macht Teammitglied Florian Römmich gegenüber dieser Zeitung deutlich. Und natürlich ist in Zeiten von Corona einiges anders. So wurde die Zahl der Teilnehmer in Abstimmung mit dem Schlänger Ordnungsamt vorab auf 50 beschränkt. Und das Programm startete nicht wie üblich am Vormittag, sondern erst um 14 Uhr. Um jedwede Form von Ansteckungen zu vermeiden, wurde wie im vergangenen Jahr auf ein gemeinsames Mittagessen verzichtet.

Florian Römmich und Teamkollegin Joanna Hübert führten jeden Tag durch das Programm. In diesem Jahr machten sich die 11- bis 14-Jährigen auf biblische Spurensuche und forschten dem Leben und Wirken von Noah nach. Die biblische Erzählung besagt, dass Gott in früherer Zeit des lasterhaften Lebens der Menschen überdrüssig war. Noah und seine Familie bereiten ihm dagegen Freude. So erging an ihn die göttliche Weisung, eine Arche zu bauen für sich und seine Familie und jeweils zwei Tiere von jeder Art mitzunehmen. Die Bewohner der Arche waren am Ende die Einzigen, die die Sintflut überlebten.

Natürlich waren den Tag über auch Spiel, Spaß und jede Menge Abenteuer angesagt. Die erste Aufgabe bestand für die Kinder darin, ihre Zeltunterkünfte aufzubauen; vor jedem Zelt befand sich unter anderem auch eine Feuerstelle. „Da ging es vor allem in den Abendstunden sehr gemütlich zu“, wusste Florian Römmich zu berichten.

Corona-konform war auch die Aufteilung der 50 Mädchen und Jungen in vier Gruppen. Jedes Team gab sich nach Absprache einen einprägsamen Namen, der an die Tiere auf Noahs Arche erinnern sollte. Die „Raupengruppe“ zum Beispiel hatte sich mit Hämmern und Nägeln einen Holzturm gebaut, auf dem eine bunte Fahne wehte.

In der Mitte des Geländes stand eine Bühne, auf der es neben reichlich Musik auch die eine oder andere Talentprobe gab. Zum breitgefächerten Programm gehörten ebenfalls ein Geländespiel sowie eine Dorfrallye. Der Tag endete regelmäßig mit einer Stunde am Lagerfeuer, bei der die Jungen und Mädchen die wichtigsten Ereignisse noch einmal Revue passieren ließen.

Zum Abschluss der Teen Zone 2021 lud die Evangeliums Christengemeinde zu einem Gottesdienst ein.

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