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Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Dienstag, 26. Oktober

Nur noch fünf Patienten auf Intensivstation

Paderborn

Die Anzahl der Personen auf Intensivstation ist im Kreis Paderborn deutlich gesunken – auf nur noch fünf. Die Inzidenz dagegen stieg auf 44,4, nur in einer Kommune, in Bad Wünnenberg, liegt sie bei 0.

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Symbolbild. Foto: dpa

Für den Zeitraum von Montag bis Dienstag (jeweils 11 Uhr) hat der Kreis am Dienstagnachmittag 34 Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben, in der vergangenen Woche waren es für den gleichen Zeitraum 10. Den Angaben zufolge sind 32 weitere Erkrankte genesen. Derzeit gelten 277 Menschen offiziell mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Am Montag waren es 275.

Die 277 aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn 140, Delbrück 51, Bad Lippspringe 23, Salzkotten 16, Hövelhof 12, Büren 10, Altenbeken 9, Lichtenau 8, Borchen 5, Bad Wünnenberg 3.

Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, ist von 1306 auf nun 1408 gestiegen.

22 Corona-Patienten werden im Kreis Paderborn derzeit im Krankenhaus behandelt, 5 von ihnen intensivmedizinisch. Am Montagwaren es 9 von 23.

26. Oktober 2021: Das Corona-Geschehen im Kreis Paderborn im Überblick. Foto: Kreis Paderborn

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW und das Robert-Koch-Institut haben am Dienstagmorgen für den Kreis Paderborn eine Wocheninzidenz von 44,4 ausgewiesen (Datenstand: 0 Uhr), was 137 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen entspricht. Beim LZG sind am Montag 24 Corona-Fälle aus dem Kreis Paderborn neu in die Statistik eingeflossen, davon datierte die Landeseinrichtung in Bochum 18 auf den Montag selbst (siehe unten: Melde- und Übermittlungsverzug). Am Vortag lag der Inzidenzwert bei 37,3, am Dienstag vor einer Woche bei 34,7 und vor einem Monat bei 49. Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am 26.10. bei 72,9 (Vortag: 70,6) und in Deutschland bei 113 (110,1). Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 86,1 (89,9) – Hochsauerlandkreis 50,6 (50,6) – Höxter 85,9 (88,7) – Lippe 117 (115,9) – Soest 72,1 (68,4).

Der Kreis Paderborn veröffentlicht auf seiner Website (hier geht es direkt zum Dashboard) für die Städte und Gemeinden „kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen“ (26. Oktober, 11 Uhr): Altenbeken 54,9 (Vortag: 43,9) – Bad Lippspringe 42,7 (36,6) – Bad Wünnenberg 0 (0) – Borchen 37,1 (22,3) – Büren 37,3 (28) – Delbrück 81,2 (81,2) – Hövelhof 30,8 (30,8) – Lichtenau 9,5 (0) – Paderborn 58,6 (49,4) – Salzkotten 36 (28).

Blick auf die Altersverteilung

Nach Angaben des LZG sieht die Inzidenz im Kreis Paderborn wie folgt bei den verschiedenen Altersgruppen aus (Datenstand: 26.10., 0 Uhr).

0 bis 4 Jahre: 25,6

5 bis 9 Jahre: 66,7

10 bis 14 Jahre: 47,6

15 bis 19 Jahre: 24,7

20 bis 24 Jahre: 52,4

25 bis 29 Jahre: 55,5

30 bis 34 Jahre: 27,7

35 bis 39 Jahre: 91,4

40 bis 44 Jahre: 93,1

45 bis 49 Jahre: 32,6

50 bis 54 Jahre: 30,4

55 bis 59 Jahre: 45,8

60 bis 64 Jahre: 14,1

65 bis 69 Jahre: 0

70 bis 74 Jahre: 39,9

75 bis 79 Jahre: 50,5

80 bis 84 Jahre: 38,3

85 bis 89 Jahre: 97,8

über 90 Jahre: 75,1

Bilanz der mobilen Impfaktionen

205 Menschen haben sich am Montag in den Räumen des DRK-Kreisverbandes an der Neuhäuser Straße in Paderborn gegen das Coronavirus impfen lassen. Das teilte der die Kreisverwaltung am Dienstag mit. Auch die Impfaktion in Zusammenarbeit mit der Syrisch-Orthodoxen-Kirchengemeinde Delbrück Mor Malke am vergangenen Sonntag, 24. Oktober, wird als Erfolg gewertet: 170 Menschen krempelten dort die Ärmel hoch.

Hintergrund

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung, und hier das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona,die ab dem 19. Oktober 2021 gültige Fassung der Coronaschutzverordnung als PDF (gültig bis 29. Oktober).

Wie berichtet, werden bei der Bewertung der Corona-Lage in Nordrhein-Westfalen seit dem 11. September auch die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt (www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage). Konkrete Grenzwerte für die neuen Indikatoren legte die Schutzverordnung nicht mehr fest. Zu den wichtigsten Neuregelungen, die ab Oktober gelten, informiert das NRW-Gesundheitsministerium hier.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.“

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