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Zehn Corona-Opfer sind bisher im Klinikum Lippe minimalinvasiv obduziert worden

Obduktion ohne Säge und Skalpell

Detmold

Welche Schäden richtet das Corona-Virus an Organen an? Wie breitet es sich im Körper aus? Das Institut für Pathologie am Klinikum Lippe gehört zu einem Forschungsnetzwerk deutscher Universitätskliniken, die verstorbene Corona-Patienten obduzieren und ihre Ergebnisse zu Forschungszwecken in eine Datenbank unter Leitung der Technischen Hochschule Aachen einstellen.

Von Christian Althoff

Dieses Mikroskop ist das wichtigste Arbeitsgerät für Prof. Torsten Hansen, den Chef der Pathologie am Klinikum Lippe. Foto: Christian Althoff

„Wir haben in der zweiten Corona-Welle ab Anfang November 28 Tote obduziert“, sagt Prof. Torsten Hansen, der Chefarzt der Pathologie. Sein Institut ist mit seinen fast 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern das Autopsiezentrum des Uniklinikums Ostwestfalen-Lippe, zu dem neben den lippischen Krankenhäusern das Städtische Krankenhaus Bielefeld und das Evangelische Klinikum Bethel gehören. „23 Obduzierte stammten aus dem Kreis Lippe, fünf aus Bielefeld.“

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