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Bielefelder Modell vorerst nicht in Werther

Öko-Strom weiter nur mit Aufpreis

Werther

Die Stadtwerke Bielefeld liefern ihren privaten Haushaltskunden vom 1. Juli an automatisch Ökostrom in einem neuen Einheitstarif. Die „kleine Schwester“ des großen Energieversorgers, die Energieversorgung Werther GmbH (EWG), plant diesen Schritt in absehbarer Zeit nicht. Das hat EWG-Geschäftsführer Volker Nau auf WB-Anfrage erklärt.

Von Margit Brand

Die Energieversorgung Werther (EWG) bietet Ökostrom vorerst weiter nur im Sondertarif an. Foto: Peter Beckmann

Der lokale Energieversorger wird zu 51 Prozent von der Stadt Werther und zu 49 Prozent von den Stadtwerken Bielefeld gehalten und ist entsprechend eng verzahnt mit dem großen Unternehmen in der Nachbarstadt. Das dort jetzt gestartete Modell lasse sich aber nicht ohne weiteres auf die EWG übertragen, erläutert Nau. Dafür seien im Hintergrund enorme Vorbereitungen notwendig. Das betreffe nicht nur die Organisation, sondern auch vertragsrechtliche Angelegenheiten. Auf lange Sicht wolle er den Umstieg auf reinen Ökostrom für Haushaltskunden nicht ausschließen. Doch bis dahin seien noch eine Menge offene Fragen zu klären. EWG-Kunden haben aktuell die Möglichkeiten, Ökostrom über einen Sondertarif mit Aufpreis zu beziehen.

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