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Bahnhof-Investor kauft Süllwald-Villa – Helmut Althoff erinnert sich an seine Kindheit in dem Gebäude

„Oma war Badefrau im Rahlbruch“

Vlotho

Aus eigenem Erleben kann Helmut Althoff über das optisch reizvolle Jugendstilhaus an der Herforder Straße 34 und über dessen heilende Umgebung berichten. Bis zum Alter von zwölf Jahren war der 93-Jährige in der Villa so gut wie zu Hause. Er wuchs in die Geschichte des Hauses und des angrenzenden Rahlbruch-Geländes hinein. Als eine Art wandelndes Lexikon kann Helmut Althoff heimatkundlich interessierten Mitbürgern genaue Auskunft geben.

Von Gisela Schwarze

Helmut Althoff schwelgt mit Bildern aus der Vergangenheit in Erinnerungen. Foto: Gisela Schwarze

Die Großeltern Helmut Althoffs wohnten in der Souterrain-Wohnung der märchenhaft wirkenden Villa, der der Fabrikant Carl Süllwald im Jahr 1889 erbauen ließ. „Meine Großmutter war die Badefrau im benachbarten Heilbad Rahlbruch“, erzählt der rührige Vlothoer, der seit Jahrzehnten an der Wasserstraße 50 wohnt. Während seine Mutter und sein Vater täglich ins elterliche Geschäft nach Bad Oeynhausen zur Arbeit fuhren, war Sohn Helmut in der Kindheit bei den Großeltern am Rahlbruch gut aufgehoben.

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