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Prozessbeginn in Detmold: Pferdewirt gesteht, seinen Bruder und seine Mutter getötet zu haben

Opfer starben durch Genickschüsse

Bad Salzuflen

Am 4. September tötete Harald S. (59) seinen Bruder Peter (63) und seine Mutter Ingried (84) mit jeweils einem aufgesetzten Schuss ins Genick. So schilderte er es am Montag beim Prozessauftakt vor dem Landgericht Detmold – ruhig und äußerlich unbewegt. Das Gericht will an den kommenden Verhandlungstagen klären, was den Pferdewirt zu der Tat getrieben hat und ob das von ihm genannte Motiv stimmt.

Von Christian Althoff

Der Angeklagte Harald S. vor Gericht. Foto: Althoff

Die Verbrechen geschahen in Bad Salzuflen auf dem früheren Trabergestüt, das Ingried S. und ihr Mann David vor Jahrzehnten betrieben hatten. Die goldenen Zeiten sind vorbei. Das Ferienhaus der Familie in Florida ist längst verkauft, und Ingried S. versuchte nach dem Tod ihres Mannes, mit der Vermietung von Pferdeboxen und einem Hofcafé über die Runden zu kommen.

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