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Lesungen an diesem Freitag vor der Stadtbibliothek auf dem Kardinal-Degenhardt-Platz

„Pader-Lit“ verspricht beste Unterhaltung

Paderborn

Literatur für Große, Kleine und sogar Verrückte erwartet die Gäste der „Pader-Lit“ am Freitag, 27. August, vor der Stadtbibliothek auf dem Kardinal-Degenhardt-Platz.

Das Programm der PaderLIT wird sich viel um das raue Leben auf den großen und kleinen Gewässern dieser Welt drehen, um Wasser im Allgemeinen und die Pader im Speziellen. Passend dazu lesen alle Akteure des Abends von dem großen Piratenschiff aus. Foto:

Die Paderborner Kneipenleser, die Autorengruppe Zeilen-Sprung und drei bekannte Paderborner Schauspielerinnen und Schauspieler präsentieren Texte zum Staunen, Schmunzeln und Nachdenken, Geschichten voll Poesie und Witz, Weis- und Direktheit.

Das Programm der „Pader-Lit“ beginnt um 16 Uhr und liefert zunächst Texte für Kleine, von 18 Uhr an für Große und von 20 Uhr an für „Verrückte“. Die Teilnahme an allen Lesungen ist kostenlos. Einlass ist jeweils 30 Minuten früher, eine Anmeldung aufgrund der neuen Corona-Schutzverordnung nicht mehr notwendig. Es gilt aber die 3G-Regel, vor Ort werde das auch kontrolliert.

Das Programm wird sich viel um das raue Leben auf den großen und kleinen Gewässern dieser Welt drehen, um Wasser im Allgemeinen und die Pader im Speziellen. Passend dazu, inmitten der quellenden Pader, lesen alle Akteurinnen und Akteure des langen Abends vom großen und beliebten Piratenschiff aus.

Es dient als beeindruckende Bühne und ist den Paderbornern unter anderem vom Platz der kleinen Künste zu Libori bekannt.

Veranstalter der „PaderLit“ ist das Paderborner Kulturamt. Dessen Leiter Christoph Gockel-Böhner freut sich auf ein abwechslungsreiches Programm: „Endlich dürfen wir wieder Literatur vor Publikum präsentieren. Mit den beteiligten Akteuren sowie dieser spannenden Location bieten wir eine spannende Kombination, die allerbeste Unterhaltung verspricht. Das Piratenschiff wird sich durchs bloße Lesen und Fantasie in Pippi Langstrumpfs ‚Hoppetosse‘, in Käpt’n Ahabs ‚Pequod‘ oder ein Flussschiff auf der Seine verwandeln und die Gäste mit an Bord nehmen.“

Die Kneipenleser haben für ihre Textauswahl das Motto „Paderpiraten – mit allen Wassern gewaschen“ ausgesucht, die Gruppe Zeilen-Sprung kündigt Sprachspielereien, Geschichten von der Pader und später Texte zum Nachtleben an. Ann-Britta Dohle-Madrid und René Madrid präsentieren am Nachmittag eine Pippi-Langstrumpf-Collage, Schauspieler Max Rohland erweckt die Schlusskapitel von Herman Melvilles „Moby Dick“ zum Leben, und Schauspielkollegin Tatjana Poloczek hat eine gruselige Fluss-Geschichte von Guy de Maupassant vorbereitet.

Wer auf den literarischen Geschmack gekommen ist und zu Hause weiterlesen möchte, kann sich noch bis in die späten Abendstunden in der geöffneten Stadtbibliothek weiteren Lesestoff ausleihen oder einfach mal in Ruhe schmökern und einen Kaffee trinken. Bei Regen oder Gewitter fällt die „Pader-Lit“ aus.

Weiteres sowie die tagesaktuelle Information darüber, ob die „Pader-Lit“ wetterbedingt stattfindet, auf: paderborn.de/kultursommer.

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