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Die Corona-Lage im Kreis Paderborn am Montag, 25. Oktober

Paderborner (60) gestorben

Paderborn

In Paderborn ist ein 60 Jahre alter Mann in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das teilte die Kreisverwaltung am Montagnachmittag. Damit sind seit Pandemiebeginn 163 Todesfälle im Kreis zu beklagen.

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Ein Abstrichstäbchen wird in einer Test-Einrichtung gehalten (Symbolbild). Foto: dpa

Zuletzt war ein Todesfall in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Erkrankung vor rund vier Wochen, am 25., September, bekannt geworden.

Für den Zeitraum von Freitag bis Montag (jeweils 11 Uhr) hat der Kreis am Montag 57 Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben, in der vergangenen Woche waren es für den gleichen Zeitraum 44. Den Angaben zufolge sind 29 weitere Erkrankte genesen. Derzeit gelten 275 Menschen offiziell mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Am Freitag waren es 248.

Die 275 aktiven Fälle verteilen sich wie folgt: Paderborn 138, Delbrück 54, Bad Lippspringe 23, Salzkotten 21, Hövelhof 12, Altenbeken 8, Büren 7, Lichtenau 6, Borchen 4, Bad Wünnenberg 2.

Die Zahl der Personen, die sich in Quarantäne befinden, ist nach einem starken Anstieg ab Mitte vergangener Woche deutlich gesunken – von 1445 auf nun 1306 gestiegen.

23 Corona-Patienten werden im Kreis Paderborn derzeit im Krankenhaus behandelt, 9 von ihnen intensivmedizinisch. Am Freitag waren es 11 von 23.

25. Oktober 2021: Das Corona-Geschehen im Kreis Paderborn im Überblick. Foto: Kreis Paderborn

Das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW und das Robert-Koch-Institut haben am Montagmorgen für den Kreis Paderborn eine Wocheninzidenz von 37,3 ausgewiesen (Datenstand: 0 Uhr), was 115 Corona-Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen entspricht. Der Wert blieb gegenüber Sonntag unverändert, da der Kreis sonntags keine Fälle ans LZG meldet. Am Samstag lag der Inzidenzwert bei 36, am Montag vor einer Woche bei 34,7 und vor einem Monat bei 47. Der Inzidenzwert ergibt sich aus der Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner.

Der Inzidenzwert in Nordrhein-Westfalen liegt am 25.10. bei 70,6 (Vortag: 68,9) und in Deutschland bei 110,1 (106,3). Der Blick in die Paderborner Nachbarkreise ergibt nach LZG-Angaben folgendes Bild: Gütersloh 89,9 – Hochsauerlandkreis 50,6 – Höxter 88,7 – Lippe 115,9 – Soest 68,4.

Der Kreis Paderborn veröffentlicht auf seiner Website (hier geht es direkt zum Dashboard) für die Städte und Gemeinden „kreiseigene Inzidenzwerte, die auf unseren veröffentlichten und berechneten Zahlen beruhen“ (25. Oktober, 11 Uhr): Altenbeken 43,9 – Bad Lippspringe 36,6 – Bad Wünnenberg 0 – Borchen 22,3 – Büren 28 – Delbrück 81,2 – Hövelhof 30,8 – Lichtenau 0 – Paderborn 49,4 – Salzkotten 28.

Blick auf die Altersverteilung

Nach Angaben des LZG sieht die Inzidenz im Kreis Paderborn wie folgt bei den verschiedenen Altersgruppen aus (Datenstand: 25.10., 0 Uhr).

0 bis 4 Jahre: 19,2

5 bis 9 Jahre: 46,7

10 bis 14 Jahre: 47,6

15 bis 19 Jahre: 24,7

20 bis 24 Jahre: 42,9

25 bis 29 Jahre: 50,9

30 bis 34 Jahre: 27,7

35 bis 39 Jahre: 60,9

40 bis 44 Jahre: 82,1

45 bis 49 Jahre: 43,5

50 bis 54 Jahre: 26,1

55 bis 59 Jahre: 37,4

60 bis 64 Jahre: 14,1

65 bis 69 Jahre: 0

70 bis 74 Jahre: 31,9

75 bis 79 Jahre: 30,3

80 bis 84 Jahre: 28,7

85 bis 89 Jahre: 78,2

über 90 Jahre: 37,6

Hintergrund

Alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in OWL, Deutschland und auch weltweit lesen Sie im Newsblog des WESTFALEN-BLATTES.

Das Paderborner Kreisgesundheitsamt ist von Montag bis Freitag in der Zeit von 9 bis 16 Uhr und am Samstag in der Zeit von 12 bis 16 Uhr unter der Telefonnummer 05251/3083333 zu erreichen. Beantwortet werden allgemeine Fragen zu Covid-19: www.kreis-paderborn.de/corona. Der Kreis Paderborn hat zudem eine Impfseite www.kreis-paderborn.de/impfen und eine Schnelltest-Seite inklusive Teststellen www.kreis-paderborn.de/schnelltest erstellt.

Unter www.corona-schutzimpfung.de ist ein Informationsangebot abrufbar, das bundeseinheitliche Informationen rund um die Schutzimpfung bereithält. Unter der Rufnummer 116117 werden Fragen rund um Corona-Schutzmaßnahmen und die -Schutzimpfung beantwortet – kostenlos, sieben Tage pro Woche, von 8 bis 22 Uhr.

Hier informiert die Bundesregierung zum Coronavirus und zur Corona-Schutzimpfung, und hier das Land Nordrhein-Westfalen: https://www.land.nrw/corona,die ab dem 19. Oktober 2021 gültige Fassung der Coronaschutzverordnung als PDF (gültig bis 29. Oktober).

Wie berichtet, werden bei der Bewertung der Corona-Lage in Nordrhein-Westfalen seit dem 11. September auch die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus und die Auslastung der Intensivbetten berücksichtigt (www.lzg.nrw.de/inf_schutz/corona_meldelage). Konkrete Grenzwerte für die neuen Indikatoren legte die Schutzverordnung nicht mehr fest. Zu den wichtigsten Neuregelungen, die ab Oktober gelten, informiert das NRW-Gesundheitsministerium hier.

Stichwort: Melde- und Übermittlungsverzug

Das LZG führt zum Meldeprozess auf seiner Website folgendes aus: „Dargestellt wird der jeweilige Meldestand, den die Gesundheitsämter entsprechend den Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) anhand der örtlichen Meldungen feststellen und an das LZG übermitteln. Das LZG seinerseits leitet die Daten täglich im Laufe des Abends an das Robert-Koch-Institut (RKI) weiter, beide weisen einmal täglich zum Tageswechsel einen aktualisierten Stand aus. Dieser mehrstufige Meldeprozess ist vor allem in den örtlichen Gesundheitsämtern arbeits- und zeitaufwändig und unterliegt einer ständigen Qualitätssicherung. Daher kommt es immer wieder vor, dass die Angaben auf der örtlichen, der Landes- und der Bundesebene nicht vollständig deckungsgleich sind. Insbesondere ist es möglich, dass vor Ort bereits Informationen vorliegen, die noch nicht im Meldewesen weitergeleitet wurden.“

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