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Anwohner klagen über Ruhestörungen im Paderquellgebiet

Paderborner Ordnungsamt setzt auf Dialog

Paderborn

Die Paderborner Polizei und das Ordnungsamt der Stadt wollen weiterhin gegen die Ruhestörungen im Paderquellgebiet vorgehen und dort an den Wochenenden Präsenz zeigen. Gleichzeitig setzen sie auf den Dialog mit den jungen Menschen und hoffen auf Verständnis bei den Anliegern.

Das Paderquellgebiet ist ein beliebter Treffpunkt für Jugendliche. Anwohner klagen vor allem an Wochenenden über Ruhestörung. Foto: Jörn Hannemann

„Bis zu 400 junge Leute an einem der vergangenen Samstage nutzten das Paderquellgebiet, um sich dort zu treffen. Sicherlich verständlich, da ja seit mehr als einem Jahr weder Clubs noch Diskotheken geöffnet hatten und auch Treffen nicht oder sehr eingeschränkt möglich waren“, heißt es in einer Mittelung.

Polizei und Ordnungsamt rechneten je nach Wetterlage weiterhin mit vielen, vor allem jungen Leuten im Paderquellgebiet. Der weitaus größte Teil verhalte sich eher unauffällig und genieße „einfach nur die schöne Zeit im grünen Herzen der Stadt“, heißt es weiter. Gegen Unbelehrbare und diejenigen, die sich nicht an die Regeln hielten, wollen Stadt und Polizei nach eigenen Angaben aber konsequent vorgehen.

Wenn das „kommunikative Einschreiten“ nicht zum Erfolg führe, würden Maßnahmen wie Ordnungswidrigkeitenverfahren, Platzverweise und Ingewahrsamnahmen geprüft. Ordnungsamtsleiter Udo Olschewski: „Wir können das Rieseninteresse der jungen Leute zum Rausgehen verstehen und bitten auch die Anwohnerschaft, dafür Verständnis aufzubringen.

Allerdings müssen sich diese Treffen in einem für die Anwohner zumutbaren Rahmen bewegen. Sollte das nicht der Fall sein, werden die entsprechenden Schritte eingeleitet, um die Ruhestörung zu beseitigen.“ Stadt und Polizei wollten weiterhin mit Anwohnern und denjenigen, die sich gestört fühlten, das Gespräch suchen.

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