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Beratung der Diakonie jetzt auch im St. Johannisstift

Paderborner sprechen über Krebs

Paderborn

„Jeder zweite bis dritte Mensch erkrankt laut Statistik an Krebs“, weiß Petra Grunwald-Drobner von der psychosozialen Krebsberatung der Diakonie Paderborn-Höxter. „Es ist immer noch eine Krankheit, über die nicht gern gesprochen wird, umso wichtiger ist es, auf Präventions- und Beratungsangebote hinzuweisen“. Ab diesem Monat wird es hierzu ein neues Angebot in Kooperation mit dem Evangelischen Krankenhaus St. Johannisstift geben.

Kooperieren miteinander (von links): Martin Wolf (Vorstandssprecher St. Johannisstift), Psychoonkologin Petra Grundwald-Drobner und Vanessa Kamphemann (Vorstand Diakonie). Foto: Jasmin Teutrine

Jeden Freitag zwischen 12 und 14 Uhr besteht die Möglichkeit, ein kostenfreies Beratungsangebot im Krankenhauses in Anspruch zu nehmen. „Neben selbst betroffenen Krebspatienten kommen auch Angehörige oder Menschen aus dem Freundeskreis zu mir, die nicht wissen, wie sie mit dem Thema umgehen sollen, oder die nicht wissen, wie sie den Betroffenen helfen können“, weiß die Psychoonkologin.

In der Beratung werde die persönliche Situation genau betrachtet und individuell entschieden, in welchem Bereich Unterstützung nötig ist. „Menschen, die an Krebs erkrankt sind, fallen oft auch bei der Arbeit länger aus. Hier bietet die psychosoziale Krebsberatung auch Informationen zu arbeitsrechtlichen Fragen oder zum Krankengeld und Rentenansprüchen an“.

Interessierte melden sich direkt bei Petra Grunwald-Drobner unter der Rufnummer 0171/5365431 oder per E-Mail an krebsberatung@diakonie-pbhx.de.

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