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Sozialausschuss gibt 30.000 Euro für Hilfseinrichtung frei – SPD fürchtet, dass das Geld nicht ausreicht

Paderborner Tafel soll arbeitsfähig bleiben

Paderborn

Die Paderborner Tafel bekommt vorzeitig 30.000 Euro, um die Hilfseinrichtung arbeitsfähig zu halten. Das haben die Mitglieder des Sozialausschusses in der Sitzung am Donnerstagabend einstimmig beschlossen. Der Sperrvermerk im Haushalt 2022 wird dafür aufgehoben.

Von Dietmar Kemper

Wolfgang Hildesheim ist Geschäftsführer der Paderborner Tafel. Foto: Jörn Hannemann

Die Tafel hatte selbst um die vorzeitige Auszahlung des städtischen Ausschusses von 30.000 Euro gebeten und auf fehlende finanzielle Reserven verwiesen. Wie bereits berichtet, machen der Hilfseinrichtung mehrere Punkte aktuell stark zu schaffen: Da sind zum einen die drastisch gestiegenen Preise für Kraftstoffe und Energie. Zum anderen fällt es zunehmend schwer, ehrenamtliche Helfer zu gewinnen. Und drittens sorgt der Krieg in der Ukraine dafür, dass sich das Klientel der Bedürftigen um Flüchtlinge von dort deutlich ausgeweitet hat.

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